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Simon Schempp ist ein deutscher Biathlet
Simon Schempp will im Sprint um eine Medaille kämpfen © Getty Images

Der Auftakt der Biathlon-WM im finnischen Kontiolahti ließ aus deutscher Sicht reichlich Luft nach oben.

Nur Platz sechs stand für die Mixed-Staffel mit Luise Kummer, Franziska Preuß, Daniel Böhm und Benedikt Doll beim Sieg Tschechiens am Ende zu Buche.

Ernüchterung herrschte trotz der B-Formation auch bei Herren-Bundestrainer Mark Kirchner:  "Ich glaube, Platz sechs ist nicht das, was wir uns im Vorfeld erhofft und erwünscht haben. Aber wenn man den Rennverlauf anschaut, muss man damit am Ende zufrieden sein", sagte er im ZDF.

Gerade die Damen hatten mit den schwierigen Bedingungen in der Loipe große Probleme und gaben ihren männlichen Kollegen einen großen Rückstand von fast zwei Minuten mit auf den Weg. Böhm und Doll brachten die Staffel mit couragierten Auftritten zwar noch bis auf Rang sechs nach vorn, für eine Medaille reichte es aber nicht mehr.

Zeit zum Aufarbeiten der Gründe für die Laufschwäche bleibt im deutschen Lager aber kaum. Denn schon am Samstag bietet  sich in den Sprint-Wettbewerben die Chance zur Wiedergutmachung.

Dann greifen auch die deutschen Speerspitzen Simon Schempp und Laura Dahlmeier in den Kampf um die Medaillen ein und wollen möglichst bereits im ersten Einzel-Rennen die Titel-Durststrecke bei Weltmeisterschaften beenden.

Zuletzt durfte das deutsche Team am 9. März 2012 vor heimischer Kulisse in Ruhpolding einen WM-Titel bejubeln. Den Staffel-Triumph der Damen machten damals Tina Bachmann, Magdalena Neuner, Miriam Gössner und Andrea Henkel perfekt. Allesamt sind in Kontiolahti aufgrund Rücktritten (Neuner und Henkel) oder Formschwäche (Bachmann und Gössner) nicht mehr am Start.

Die deutschen Starter:

Herren: Simon Schempp, Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Erik Lesser

Titelverteidiger: Emil-Hegle Svendsen (Norwegen)

Damen: Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Laura Dahlmeier, Vanessa Hinz

Titelverteidigerin: Olena Pidhruschna (Ukraine)

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