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Simon Schempp blieb im Sprint fehlerfrei
Simon Schempp und Co. leisteten sich ganze 16 Nachlader © Getty Images

Die deutsche Männer-Staffel nimmt sich beim Schießen alle Chancen auf einen Podestplatz in Hochfilzen. Simon Schempp und Co. leisten sich sagenhafte 16 Nachlader.

Auch mit zwei Staffel-Weltmeistern haben die deutschen Biathleten zum Abschluss des Weltcups in Hochfilzen das Podest deutlich verpasst.

In der Formation Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Benedikt Doll und Simon Schempp lief das DSV-Quartett über 4x7,5 km nach sagenhaften 16 Nachladern nur auf den fünften Platz. Den Sieg sicherte sich der vom neunmaligen Weltmeister Ricco Groß trainierte Olympiasieger Russland vor Norwegen und Frankreich.

Startläufer Lesser, wie Schempp Teil der siegreichen WM-Mannschaft, benötigte insgesamt vier Nachlader. "Das war schlecht", sagte er, "ich habe mir das Trefferbild zeigen lassen, das war ja vogelwild, was ich da gemacht habe." Besser lief es auch nicht für Routinier Birnbacher, der alle sechs Ersatzpatronen benötigte.

Doll an dritter Position schoss viermal daneben ("Ich habe mal versucht, schneller zu schießen"), Schlussläufer Schempp kam nicht mehr an die Spitze heran, machte aber immerhin noch fünf Positionen gut. "Ich habe beim Stehendschießen was riskiert und zum Glück noch ein paar Positionen gutgemacht", sagte Sprint-Sieger Schempp in der ARD.

Nach drei Tagen Pause steht für die Skijäger ab Donnerstag im slowenischen Pokljuka der letzte Weltcup in diesem Jahr auf dem Programm. Zu Beginn des neuen Jahres finden dann im Januar die Heimspiele in Oberhof und Ruhpolding statt.

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