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Miriam Goessner will keine Neuner-Kopie sein
Miriam Gössner freut sich auf bessere Zeiten im Biathlon-Weltcup © Getty Images

Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner will sich vor ihrer Rückkehr in den Biathlon-Weltcup nicht unnötig unter Druck setzen.

"Ich konzentriere mich darauf, dass ich meine Arbeit mache und nicht auf irgendwelche Ziele in der Zukunft. Ich lebe lieber im Hier und Jetzt", sagte die 25-Jährige vor dem schweren Einzel am Donnerstag im schwedischen Östersund.

Gössner hatte in den vergangenen Wochen in der Vorbereitung ihre starke Form angedeutet und will nun nach zwei schwierigen Jahren auch wieder im Weltcup zurück in die Spur finden.

"Die Vorfreude ist sehr groß", sagte die Garmischerin nach dem Abschlusstraining im verschneiten Östersund: "Es geht mit dem Einzel los, das ist kein einfacher Wettkampf. Da muss man ein bisschen taktisch laufen, da bin ich sehr gespannt."

Die dreimalige Weltcupsiegerin muss im Klassiker nicht nur 15 km laufen, außerdem macht sie viermal am Schießstand Station. Nach ihrem schweren Mountainbike-Unfall im Frühjahr 2013, der sie weit zurückwarf, hatte sie mit der Waffe immer wieder große Probleme.

Sie selbst will nun "Schritt für Schritt vorankommen. Wir schauen mal, wie die nächsten Rennen laufen und wie es voran geht".

Von den Bundestrainern erhält die ehemalige Langläuferin dabei volle Rückendeckung. "Wir bestärken sie in allem, was sie tut und geben ihr wichtige Hinweise beim Schießen", sagte Chefcoach Gerald Hönig: "Wir wissen, dass sie immer eine Verstärkung für die Mannschaft ist, wenn sie in guter Form ist. Wir sollten ihr ein paar Rennen geben, um in den Weltcupmodus zurückzufinden."

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