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Miriam Goessner will keine Neuner-Kopie sein
Miriam Goessner will keine Neuner-Kopie sein © Getty Images

Miriam Gössner will keine Kopie von Magdalena Neuner sein - auch wenn sich der Vergleich aufdrängt. Auch deshalb nimmt sie Änderungen an der Arbeit mit dem Gewehr vor.

Vor dem Heim-Weltcup in Ruhpolding hat Biathletin Miriam Gössner noch einmal unmissverständlich klargestellt, keine Kopie von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner sein zu wollen.

"Ich hoffe, dass mittlerweile jeder verstanden hat, dass ich weder persönlich noch sportlich eine zweite Magdalena sein kann oder will", sagte die 25-Jährige dem Focus.

Wegen ihrer ebenfalls beeindruckenden Leistungen in der Loipe und teilweise haarsträubenden Vorstellungen am Schießstand hatte es immer wieder Vergleiche zu Neuner gegeben.

Bei der Arbeit mit dem Gewehr allerdings habe Gössner deutliche Fortschritte gemacht - sagt sie zumindest.

"Ich habe kleine, kaum sichtbare Dinge im Ablauf verändert, die für mich eine große Wirkung bedeuten", sagte die dreimalige Weltcupsiegerin. Sie habe dadurch "keine Zweifel mehr daran", im Sprint zweimal null Fehler zu schießen.

Und die Resultate geben der Blondine recht: Im Sprint von Hochfilzen hatte sie im Dezember als Dritte die erste Podestplatzierung seit einer gefühlten Ewigkeit erreicht.

Anders als im Vorjahr hatte sie damit die Norm für die WM in Oslo (3. bis 13. März) frühzeitig erfüllt.

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