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Miriam Gössner wird bei der WM in Oslo nicht an den Start gehen
Miriam Gössner musste trotz Nachladern beim Stehendschießen in der Staffel ein Mal in die Strafrunde © Getty Images

Ohne Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand sichert sich die ersatzgeschwächte Staffel zum Abschluss des Weltcups in Presque Isle einen Platz auf dem Treppchen.

Nach der Männer-Staffel sind auch die deutschen Biathletinnen beim Weltcup in Presque Isle auf Platz drei gelaufen.

Ohne die mehrmaligen Saisonsiegerinnen Laura Dahlmeier (Partenkirchen) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) kam das DSV-Quartett (+25,4 Sekunden) nach 4x6 km hinter Tschechien und der Ukraine (+25,2) ins Ziel.

Die Männerauswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) hatte sich im Nordosten der USA zuvor mit 42,6 Sekunden Rückstand nur Norwegen und Frankreich (+30,1) geschlagen geben müssen. Viele Top-Teams hatten im letzten Rennen vor der WM in Oslo (3. bis 13. März) auf ihre besten Athleten verzichtet.

Bei den Weltmeistern aus Deutschland fehlten Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) nach seinem Sturz und Simon Schempp (Uhingen) wegen einer leichten Erkältung.

Die Damen überraschten mit Franziska Preuß (Haag), Luise Kummer (Frankenhain), Miriam Gössner (Garmisch) und Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld). Zwar musste Gössner nach vier Fehlern im Stehendschießen in die Strafrunde, doch Horchler rettete im Schlussspurt den dritten Podestplatz im vierten Staffelrennen der Saison.

Dahlmeier und Hildebrand hatten auf die Übersee-Reise verzichtet, um sich auf die Weltmeisterschaften in Norwegen vorzubereiten. In Bestbesetzung gehört das Quartett neben der Ukraine, Italien, Tschechien und Frankreich zu den Favoriten auf eine WM-Medaille.

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