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IBU Biathlon World Cup - Men's and Women's Pursuit
Anton Shipulin beteuert seine Unschuld © Getty Images

Russlands Anton Schipulin beteuert beim Krisentreffen zahlreicher Biathleten erneut seine Unschuld. Der Tscheche Michal Slesingr fordert derweil konkrete Zahlen.

Der russische Staffel-Olympiasieger Anton Schipulin hat beim Krisentreffen zahlreicher Biathleten am Rande des Weltcups in Oberhof erneut seine Unschuld beteuert und bei der Aufarbeitung des Dopingskandals um Geduld gebeten.

Der ARD sagte der 29-Jährige, dass er den Kollegen mitgeteilt hätte, "dass ich nie gedopt habe und meine Proben immer sauber waren".

Nachdem Chefermittler Richard McLaren in seinem Bericht festgestellt hatte, dass zu den dopingverdächtigen Athleten aus Russland 31 Biathleten gehören, hatte der Weltverband IBU zunächst zwei Athleten vorläufig gesperrt und von weiteren Untersuchungen gegen die 29 anderen Athleten gesprochen. Namen nannte die IBU bislang allerdings nichts.

"Wir wollen keine genauen Namen, aber zumindest eine Anzahl wissen. Unsere Forderungen beschäftigen sich hauptsächlich damit, wie unser Sport in Zukunft vor Doping und Korruption geschützt werden kann", sagte der Tscheche Michal Slesingr, der das Treffen einen Tag vor dem ersten Wettkampf mitinitiiert hatte.

Mit Blick auf Schipulin meinte er: "Du kannst immer sagen, dass es falsch ist, wenn jemand aus deinem Team dopt."

Doch das machte Sotschi-Olympiasieger Schipulin nicht. "Ich möchte in der Öffentlichkeit keine schmutzige Wäsche waschen. Ich bat auch deshalb alle Athleten um Geduld, die Ermittlungen der IBU abzuwarten", sagte Schipulin, der zudem ergänzte, selbst "mehr Fragen als Antworten" zu haben.

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