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Der Deutsche Olympische Sportbund lässt ein medizinisches Gutachten von Claudia Pechstein neu bewerten

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein will auch in der neuen Saison ihre nationale Vormachtstellung auf den Langstrecken verteidigen.

"Ich möchte beste Deutsche auf den Strecken sein, auf denen ich starte. Die Jugend muss irgendwann mal an der alten Pechstein vorbeilaufen. Ich werde es ihnen schwer machen", sagte Pechstein vor den am Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Berlin.

In ihrer Heimat startet Pechstein, bei den Olympischen Winterspiele in Sotschi erfolgreichste deutsche Eisschnellläuferin, auf ihren angestammten Strecken über 1500 m, 3000 m und 5000 m. International blickt sie verhalten optimistisch in den Winter.

"Ich werde meine Ziele definitiv nicht hoch stecken", sagte Pechstein, die weiterhin die Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea im Auge hat: "Vier Jahre gehen schnell rum, im Kopf ist ein Jahr schon vorbei."

Als Störfaktor in der Vorbereitung empfand Pechstein die chaotische Lage bei der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG).

"Die Situation ist nicht ganz so einfach, vor allem auch finanziell. Wir mussten viele Trainingslager selbst organisieren und auch finanzieren. Das ist ein Umstand, den ich nicht so kenne", sagte Pechstein.

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