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Läuft ihrer Form hinterher: Stephanie Beckert

Eisschnellläuferin Stephanie Beckert wird nach Ansicht der dreimaligen Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann nur mit Mühe ihr früheres Leistungsniveau erreichen.

"Es wird ein schwerer Kampf für sie, den sie aber gewinnen kann. Ich traue es ihr zu, sie muss daran glauben", sagte Niemann-Stirnemann über die dreifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver (Team-Gold, Silber über 3000 und 5000 m).

Demnach steht Beckert ein langer Weg bevor.

"Es ist keine Sache von ein, zwei Jahren. Sie hat nur vier Monate trainiert", sagte Niemann-Stirnemann, die in Erfurt in der nach ihr benannten Halle als Coach mit der Trainingsgruppe um Stephanie Beckert arbeitet: "Ich werde sie nicht fallen lassen."

Beckert läuft seit langem ihrer Form hinterher.

Bei den Winterspielen in Sotschi enttäuschte die 26 Jahre alte Langstrecken-Spezialistin, zudem eskalierte der Endlosstreit mit Claudia Pechstein.

Sogar Chef de Mission Michael Vesper hatte als Vermittler für die hilflose Verbandsspitze einspringen müssen.

Dass der "Zickenzoff" Beckert entscheidend beeinträchtigt hat, glaubt Niemann-Stirnemann nicht: "Es war nicht nur allein der Kopf. Auch die physischen Voraussetzungen waren nicht da, um an die Leistungen von Vancouver heranzukommen."

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