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Leia Behlau blieb bei der EM hinter ihren Möglichkeiten
Leia Behlau blieb bei der EM hinter ihren Möglichkeiten © Getty Images

In Abwesenheit der Leistungsträger Claudia Pechstein und Patrick Beckert haben die jungen deutschen Eisschnellläufer bei der Mehrkampf-EM im weißrussischen Minsk enttäuscht und reichlich Lehrgeld gezahlt.

Die 19-jährige Leia Behlau belegte nach den ersten drei Wettbewerben mit 128,973 Punkten nur den 16. und vorletzten Rang und verpasste das Finale der besten Acht deutlich. Behlau war auf allen drei Strecken (500 m, 3000 m, 1500 m) hinter ihren Möglichkeiten geblieben.

Dies galt auch für den 21-jährigen Felix Maly. Der Erfurter kam nach drei Strecken (500 m, 5000 m, 1500 m) auf 117,781 Punkte und den 18. Gesamtplatz. Über 1500 m am Sonntag verlor Maly in 1:55,24 Minuten das direkte Duell mit dem Spanier Inigo Vidondo.

Der dritte deutsche Starter in Minsk, Jonas Pflug aus Berlin, war nach dem 500-m-Lauf am Samstag mit einer Leistenverletzung vorzeitig aus dem Wettkampf ausgestiegen.

Pechstein und Beckert hatten auf die EM-Teilnahme verzichtet, um sich gezielt auf den Saisonhöhepunkt bei der Einzelstrecken-WM im russischen Kolomna (11. bis 14. Februar) vorbereiten zu können.

Ihren fünften EM-Titel sicherte sich Martina Sablikova (161,455). Die Tschechin siegte über drei von vier Distanzen und verwies Titelverteidigerin Ireen Wüst (163,188) und Antoinette de Jong (beide Niederlande/164,043) auf die Plätze.

Bei den Männern gewann der niederländische Ausnahmeathlet Sven Kramer mit 150,102 Punkten seinen achten EM-Titel. Zweiter wurde der Belgier Bart Swings (150,464) vor Jan Blokhuijsen aus den Niederlanden (151,176).

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