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ISU World Cup Speed Skating Final -  Day 1
Claudia Pechstein belegte beim Massenstart den 14. Platz © Getty Images

Claudia Pechstein hat die Eisschnelllauf-Saison ohne internationale Podestplatzierung beendet. Die fünfmalige Olympiasiegerin belegte beim Weltcup-Finale im niederländischen Heerenveen den 14. Platz im Massenstart und ging auch im letzten Rennen des Winters leer aus.

Den Sieg und den Gesamtweltcup sicherte sich die Niederländerin Irene Schouten.

Als Enttäuschung ist Pechsteins Abschneiden in der Saison 2015/16 dennoch nicht zu werten.

Als einzige deutsche Eisschnellläuferin war die 44-Jährige in der Weltspitze konkurrenzfähig, bei der Einzelstrecken-WM in Kolomna/Russland hatte sie mit drei vierten Plätzen überzeugt.

Nico Ihle überzeugt

Für das beste deutsche Ergebnis in Heerenveen sorgte neben Pechstein, Sechste über 3000 m am Freitag, Sprinter Nico Ihle.

Der 30-Jährige aus Chemnitz kam am Samstag über 1000 m in 1:09,51 Minuten ebenfalls auf den sechsten Platz und feierte damit auch sein bestes Weltcup-Ergebnis des Winters.

"Ich freue mich jetzt auf meine Familie zu Hause und werde die Zeit genießen. Im Mai erwarten wir unser zweites Kind. Das ist das nächste Highlight", sagte Ihle, für den eine durchwachsene Saison zu Ende ging. Kjeld Nuis (1:08,94) und Kai Verbij (1:09,08) sorgten in Heerenveen für einen niederländischen Doppelsieg, Dritter wurde der Russe Denis Juskow (1:09,22).

Weltmeister Kramer siegt

Über 5000 m liefen die Athleten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) deutlich hinterher.

Beckert kam in 6:27,94 Minuten nicht über den zehnten Platz hinaus, Geisreiter wurde in 6:33,64 Minuten Zwölfter und Letzter.

Der Sieg vor heimischem Publikum ging an Weltmeister Sven Kramer (6:11,44), der seinen niederländischen Landsmann Jorrit Bergsma (6:12,74) und Sverre Lunde Pedersen aus Norwegen (6:16,36) auf die Plätze verwies.

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