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Für die deutschen Kombinierer war es die vierte Medaille im vierten Wettbewerb
Für die deutschen Kombinierer war es die vierte Medaille im vierten Wettbewerb © Getty Images

2,7 Sekunden haben Kombinierer Johannes Rydzek zur dritten Goldmedaille bei der nordischen Ski-WM in Falun gefehlt.

Im Teamsprint musste sich der Oberstdorfer an der Seite von Olympiasieger Eric Frenzel bei fast schon irregulären Schneeverhältnissen in der Loipe nur Titelverteidiger Frankreich geschlagen geben und machte damit seinen Medaillen-Satz komplett.

"Die Jungs haben einen Riesenfight geliefert", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch, machte aber auch seinem Ärger über die Verhältnisse Luft: "Die Strecke war eine Katastrophe. Bei einer WM so ein weiches Zeug anzubieten, ist nicht in Ordnung."

 

Im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Team hatte Rydzek den Titel geholt, im Einzel von der Großschanze Bronze. Frenzel holte seine insgesamt neunte WM-Medaille (drei Gold, vier Silber, zwei Bronze), Rydzek seine siebte (2-4-1). Für den DSV war es das achte Edelmetall bei den Titelkämpfen in Schweden.

Rydzek hatte nach einem Sprungdurchgang und 2x7,5 km an der Seite von Frenzel in der Loipe in einem packenden Zielsprint knapp das Nachsehen gegen Frankreichs Topmann Jason Lamy Chappuis, der mit dem Großschanzen-Zweiten Francois Braud angtreten war. Norwegen (+19,4 Sekunden) holte Bronze.

In der "ewigen" WM-Bestenliste der Kombinierer schloss Lamy Chappuis mit nun fünf Titeln zum Norweger Bjarte Engen Vik auf.

Nach einem durchschnittlichen Sprung von Rydzek und einem starken Versuch von Frenzel war das deutsche Duo von Platz drei aus ins Rennen gegangen. 21 Sekunden betrug der Rückstand auf die führenden Franzosen, die Norweger lagen auf Platz vier 23 Sekunden hinter Deutschland.

Vor der Schlussrunde sah Frankreich bereits wie der sichere Sieger aus. Johannes Rydzek saugte sich jedoch nochmal an Lamy Chappuis heran, kam allerdings nicht vorbei. Im Endspurt hatte Rydzek dann keine Chance.

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