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Fritz Dopfer (l.) und Felix Neureuther beim Weltcup in Madonna di Campiglio
Fritz Dopfer (l.) und Felix Neureuther wollen mit dem deutschen Team wieder nach Gold greifen © Getty Images

Seit 2005 wird bei der alpinen Ski-WM der Teamwettbewerb ausgetragen.

Damals gewann die deutsche Mannschaft in Bormio – noch nach einem anderen Modus – die Goldmedaille und zählt auch heute (ab 22.15 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de) zum Favoritenkreis.

Für den DSV gehen Felix Neureuther, Fritz Dopfer, Linus Strasser, Viktoria Rebensburg und Veronique Hronek an den Start.

Neureuther findet den Team-Wettbewerb großartig, es komme schließlich im alpinen Ski-Rennsport "nicht so oft vor, dass man als Team sein Land vertreten darf". Er verfolgt freilich auch ein wenig eigene Interessen. Es ist der erste Wettbewerb für ihn, "da kann man schon mal reinkommen in die WM - und auch mal abchecken, wie die Gegner so drauf sind."

Titelverteidiger in der Team-Disziplin ist Österreich, das deutsche Team holte 2013 in Schladming die Bronzemedaille.

So läuft der Teamwettbewerb:

Startberechtigt sind Mannschaften der besten 16 Vertreter im Nationencup. Weil diesmal 18 Mannschaften gemeldet haben, wird eine Vorqualifikation ausgefahren.

Jede Nation darf maximal sechs Starter nominieren, davon müssen mindestens zwei Frauen und zwei Männer sein.

Gefahren wird ein Parallel-Riesenslalom im K.o.-System.

Eine Runde besteht aus vier Läufen, wobei abwechselnd Frauen und Männer gegeneinander antreten. Für jedes gewonnene Duell gibt es einen Punkt. Endet ein Duell unentschieden (identische Laufzeit), so erhalten beide Teams einen Punkt.

Bei Punktegleichstand werden die Laufzeiten der schnellsten Frau und des schnellsten Mannes der jeweiligen Mannschaft addiert. Die Mannschaft mit der besseren Zeit gewinnt.

Im Achtelfinale fährt die Mannschaft auf Platz 1 im Nationen-Weltcup gegen die Mannschaft auf Rang 16 der Setzliste (2 gegen 15, usw.). Deutschland (8.) träfe nach derzeitigem Stand zunächst auf auf Norwegen (7.).

Die jeweils schwächer platzierte Mannschaft muss ihre/n Läufer/in zuerst aufstellen, die jeweils besser platzierte kann dadurch bei ihrer Nominierung taktieren.

Ab 2018 in Pyeongchang/Südkorea wird der Team-Wettbewerb aller Voraussicht nach olympisch werden.

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