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Felix Neureuther (l.) und Fritz Dopfer (r.) mit Slalom-Sieger Jean-Baptiste Grange
Felix Neureuther (l.) und Fritz Dopfer (r.) fuhren beim WM-Slalom aufs Podest © getty

Vail - Fritz Dopfer und Felix Neureuther fahren zum WM-Abschluss im Slalom aufs Podest. Beide kämpfen sich im Finale noch nach vorne - und profitieren vom Aus des Favoriten.

Der Franzose Jean-Baptiste Grange hat zum Abschluss der Ski-WM in Vail und Beaver Creek den Titel im Slalom gewonnen.

Dennoch war es aus Sicht der deutschen Athleten eine gelungene Abschlussveranstaltung.

Denn dahinter holten Fritz Dopfer und Felix Neureuther Silber und Bronze für den Deutschen Ski-Verband.

Der nach dem ersten Durchgang führende Österreicher Marcel Hirscher schied im zweiten Durchgang aus. Linus Strasser belegte bei seinem ersten WM-Einzelrennen den zehnten Platz.

"Ja, Wahnsinn, vor anderthalb Wochen hätte ich mir das nicht vorstellen können", sagte der seit einiger Zeit von Rückenproblemen geplagte Dopfer am ARD-Mikrofon: "Da haben viele Personen einen großen Anteil daran, dass ich hier stehen darf, das hätte ich mir nie erträumt."

Neureuther leidet mit Hirscher

Auch Neureuther war mit dem Ergebnis zufrieden, wenngleich er ein bisschen hin- und hergerissen wirkte.

"Auf der einen Seite freue ich mich, auf der anderen Seite ist es so ein bisschen gemischt", sagte er: "Ich habe mich im zweiten Durchgang unheimlich gesteigert, im Endeffekt ist alles echt cool. Der Fritz und ich, wir beide auf dem Podium, das ist sehr schön. Heute wird sicher gefeiert."

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