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Audi FIS Alpine Ski World Cup - Women's Downhill Training
Tina Maze glaubt, einen Grund für die vielen schlimmen Stürze gefunden zu haben © Getty Images

Der Wintersport wurde zuletzt von schweren Stürzen erschüttert. Ski-Fahrerin Tina Maze macht dafür die Handys der Athleten verantwortlich und appelliert an ihre Kollegen.

Die slowenische Skifahrerin Tina Maze hat die ständige Nutzung von Smartphones als mögliche Ursache für die vielen Stürze und daraus resultierenden Knieverletzungen genannt.

Die ständige Ablenkung koste Konzentration, schreibt sie in einem Blog auf ihrer Website.

"Und wenn der Kopf nicht frei ist, steigt die Gefahr einer falschen Reaktion." Auch bei sich selbst habe sie das schon festgestellt.

"Ich werde müde durchs Internetsurfen, ich sehe weniger und es fällt mir schwerer mich zu konzentrieren, erst recht wenn die Sicht schlecht war", führt die Weltmeisterin und Olympiasiegerin weiter aus.

Direkt wendet sie sich an ihre Kolleginnen und Kollegen. "Ich denke, alle Skifahrer, die ihre Knie heil halten wollen, sollten sich darüber Gedanken machen."

Im laufenden Weltcup-Winter geht die Zahl der schweren Knieverletzungen ins Zweistellige. Mit Anna Fenninger und Ted Ligety erlitten beide amtierenden Riesenslalom-Weltmeister nach Stürzen einen Kreuzbandriss.

Beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel zogen sich gleich vier Fahrer schwere Knieverletzungen zu. Viele Fahrer haben im Training ihr Smartphone mit dabei, machen Fotos und posten diese. Maze selbst pausiert in diesem Winter.

Noch ist unklar, ob die 32-Jährige in der nächsten Saison zurückkehrt. 

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