vergrößernverkleinern
Slalom München
Der Parallel-Slalom in München musste in den vergangenen fünf Jahren dreimal abgesagt werden © Getty Images

Der Deutsche Skiverband (DSV) will trotz zuletzt schlechter Erfahrungen weiter mit einem City-Event im alpinen Ski-Weltcup vertreten sein.

Da der Olympiaberg in München nach insgesamt drei Absagen nicht mehr infrage kommt, sind nun Berlin, Winterberg und München-Fröttmaning als alternative Standorte im Gespräch. Das bestätigte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier am Rande der Weltcuprennen in Hinterstoder in Österreich.

Der Parallel-Slalom in München hatte wegen Schneemangels in fünf Jahren nur zweimal am Neujahrstag stattfinden können, in diesem Winter war die populäre Veranstaltung ganz gestrichen worden. Die Rechte an dem Rennen will der DSV allerdings behalten, auch wenn zuletzt Stockholm mit großem Erfolg ein City-Event durchgeführt hatte.

In München-Fröttmaning käme der Berg gegenüber der Allianz Arena in Frage. In Berlin hatte es bereits auf dem Teufelsberg alpine Rennen gegeben, die zweithöchste Erhebung der Hauptstadt ist diesmal aber nicht im Gespräch. Für Winterberg spricht die Nähe zum Ballungsraum Ruhrgebiet.

Zwischenzeitlich war auch im Gespräch, das Rennen am Neujahrstag am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen auszutragen - direkt im Anschluss an das zweite Springen der Vierschanzentournee. Der Welt-Skiverband FIS bevorzugt jedoch Großstädte oder zumindest die Nähe zu diesen.

In den Jahren 2011 und 2013 hatte der spektakuläre und gut besuchte Parallel-Slalom im Münchner Olympiapark stattfinden können, 2013 gewann Felix Neureuther. 2012, 2014 und 2015 musste das Rennen wegen Schneemangel abgesagt werden. Die Prämien für die Ausfallversicherung ließen die Kosten jedoch enorm steigen.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel