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SKI-ALPINE-WORLD-MEN-DOWNHILL
Die Abfahrt könnte bald revolutioniert werden © Getty Images

Bei der alpinen Königsdisziplin stehen einschneidende Veränderungen bevor. Um mehr Spannung zu schaffen, sollen zwei Durchgänge gefahren werden. Es gibt aber Ausnahmen.

Die Königsdisziplin der alpinen Ski-Rennläufer wird in absehbarer Zeit womöglich einen einschneidenden Wandel erfahren.

Markus Waldner, Renndirektor des Internationalen Ski-Verbandes FIS, ließ in einem Interview durchblicken, dass die Abfahrt mit Ausnahme der großen Klassiker künftig in zwei Durchgängen ausgetragen werden könnte.

"Die aktuelle Tendenz geht hin zu kompakten Formaten, in denen Spannung aufgebaut werden kann. Ein Beispiel ist die Abfahrt in zwei Durchgängen, wo die besten Athleten bis zur Entscheidung ganz eng beieinander liegen. Dieses Format testen wir bereits in den kontinentalen Cups und es könnte schon bald im Weltcup-Kalender Eingang finden", sagte Waldner auf der FIS-Homepage.

Waldner betonte, dass Klassiker wie in Kitzbühel oder Wengen "natürlich" weiter in der ursprünglichen Art ausgetragen würden. Allerdings gibt es bereits seit längerem Spekulationen, dass Abfahrtsrennen bei Olympischen Spielen nur noch als sogenannte Sprint-Abfahrt ausgetragen werden, um nicht mehr eine kilometerlange Piste für lediglich ein Rennen bauen zu müssen.

Im Weltcup gab es bereits mehrfach Abfahrten in zwei Durchgängen, vor allem in Kitzbühel. Die Veranstalter nutzten dies als Notlösung, wenn die Strecke aufgrund der Witterungsbedingungen nicht komplett befahren werden konnte.

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