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Christof Innerhofer trat trotz eines Wadenbeinbruchs in Kitzbühel an © Getty Images

Unglaublich, aber wahr: Christof Innerhofer fährt den Super-G in Kitzbühel mit gebrochenem Wadenbein und erreicht das Podest. Doch für Garmisch reicht es nicht.

Was Christof Innerhofer beim Super-G in Kitzbühel geschafft hat, klingt unglaublich: Der Südtiroler bestritt das Rennen am vergangenen Freitag mit einem Wadenbeinbruch und ist trotz der Verletzung noch auf Rang zwei gefahren.

"Ich wollte in Kitzbühel unbedingt dabei sein. Es ist eines der wichtigsten Rennen für uns Athleten und so habe ich trotz Schmerzen die Zähne zusammen gebissen", schreibt der Südtiroler auf Facebook.

Erst nach dem Rennen stellte sich heraus, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Am Montag ließ sich der zweifache Olympiamedaillengewinner nun in München einen Schutz aus Karbon anfertigen.

Mit dieser Schiene wollte Innerhofer auch am Wochenende in Garmisch starten. Doch am Donnerstag gab sein Manager Andrea Vidotti bekannt, dass der 32-Jährige die Abfahrt auslässt. "Die Schmerzen im Bein sind zu groß", schrieb Vidotti auf Facebook.

Den Wadenbeinbruch hatte sich Innerhofer bereits Ende Dezember bei einem Sturz in Santa Caterina zugezogen.

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