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Felix Neureuther, Marcel Hirscher, Ski Alpin
Felix Neureuther (oben) hat im Slalom Bronze gewonnen © Getty Images

Felix Neureuther holt sich im Slalom dank einer tollen Aufholjagd eine Medaille. Damit schreibt er Geschichte. Marcel Hirscher krönt sich zum König der WM.

Felix Neureuther hat im wohl letzten WM-Rennen seiner Karriere völlig überraschend die Bronzemedaille gewonnen.

Bei den 44. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz belegte er im Slalom hinter dem überragenden Doppel-Weltmeister Marcel Hirscher (Österreich) und dessen Landsmann Manuel Feller den dritten Rang. 

"Es ist alles sehr emotional für mich, das ist echt sehr speziell mit den Problemen, die ich die letzten Tage hatte, da kommen alle Karrierestationen hoch, der ganze Weg", sagte ein emotional sehr bewegter Neureuther in der ARD und ergänzte: "Ich denke, es sind doch meine letzten Weltmeisterschaften, schöner kann's nicht werden als hier in St. Moritz."

Neureuther gelang zugleich Historisches: Er ist der erste Alpine, der bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften eine Medaille im Slalom gewann. Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die einzige Podestplatzierung in der Schweiz.

Hirscher krönt sich zum König der WM

Neureuthers langjähriger Rivale Marcel Hirscher krönte sich im letzten der elf Wettbewerbe zum König dieser WM. Nach Silber in der Kombination und seinem ersten Gold überhaupt in einem Riesenslalom gewann der Österreicher zum zweiten Mal nach 2013 den Titel im Slalom.

Das "Double" war zuletzt dem Italiener Alberto Tomba 1996 in der Sierra Nevada/Spanien gelungen. 

Die weiteren Deutschen konnten für keine Überraschung sorgen. Bester war noch Linus Straßer auf Rang 20, 0,01 Sekunden vor Dominik Stehle auf Rang 21. Stefan Luitz, 14. im Riesenslalom am Freitag, verlor im ersten Lauf seinen Schienbeinschoner, wodurch er sich blaue Flecken am linken Bein holte, und am Ende nur 28. wurde.

Die Österreicher zogen durch den Sieg von Hirscher im Medaillenspiegel noch an der Schweiz vorbei. Beide gewannen dreimal Gold, Team Austria aber hatte am Ende zwei Silbermedaillen mehr.

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