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Beim Teamwettbewerb zieht sich Neureuther eine komplexe Muskelverhärtung zu © Getty Images

Der Start von Felix Neureuther am Freitag im Riesenslalom ist derzeit fraglich. Der Partenkirchner hat eine komplexe Muskelverhärtung an der Lendenwirbelsäule.

Felix Neureuther bangt um seinen Einsatz im Riesenslalom am Freitag bei der WM in St. Moritz. Der 32 Jahre alte Partenkirchner zog sich im Team-Wettbewerb am Dienstag nach Angaben von Mannschaftsarzt Johannes Scherr eine komplexe Muskelverhärtung im Bereich der Lendenwirbelsäule zu, in der Fachsprache ein sogenanntes "Kompressionssyndrom".

Im Falle von Neureuther ist diese Verhärtung eine Schutzreaktion des Körpers auf seine Rotationsbewegung beim Sprung im Kurs des Team-Wettbewerbs.

Slalom-Start ist nicht gefährdet

"Ich bin medizinisch in den besten Händen und mein Ziel ist es natürlich, schnellstmöglich wieder fit zu werden. Ob das bis Freitag möglich ist, lässt sich heute aber noch nicht sagen“, sagte Neureuther am Dienstagnachmittag. Der Start im Slalom am Sonntag ist vorerst nicht gefährdet. 

Neureuther wird nach DSV-Angaben konservativ und hierbei vor allem physiotherapeutisch behandelt. Am Mittwoch soll die Belastung des Rückens gesteigert werden um zu sehen, wie seine Rückenmuskulatur darauf reagiert. Ob es bis zum Riesenslalom reicht, ist selbst für Neureuther fraglich.

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