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Martin Johnsrud Sundby
Martin Johnsrud Sundby feierte im fünften Distanzrennen der Saison den vierten Sieg © Getty Images

Norwegens Skilanglauf-Star Martin Johnsrud Sundby hat seinen Siegeszug auch bei der Generalprobe für die Tour de Ski fortgesetzt.

Der Weltcup-Gesamtsieger gewann im italienischen Toblach die 15 Kilometer im klassischen Stil und geht am 1. Januar als Topfavorit in den Saisonhöhepunkt. Als bester Deutscher belegte Jonas Dobler (Traunstein) den 22. Rang.

Sundby spürte im Kampf gegen die Uhr allerdings starke Gegenwehr durch den Russen Alexander Bessmertnych. Nach 35:27,4 Minuten betrug Sundbys Vorsprung 12,6 Sekunden, im fünften Distanzrennen der Saison holte er den vierten Sieg. Dritter beim letzten Start des Jahres wurde der Norweger Sjur Röthe (+0:48,6).

Im Gesamtweltcup liegen zum Jahresende somit fünf Norweger an der Spitze: Sundby (688 Punkte) führt vor Petter Northug (375), Niklas Dyrhaug (311), Finn Haagen Krogh (281) und Röthe (270). Als bester Deutscher folgt Dobler (55) auf dem 35. Rang.

Dobler schaffte es ebenso wie Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) auf Rang 29 in die Weltcup-Punkte. Junioren-Weltmeister Florian Notz (Römerstein) und Thomas Bing (Dermbach) folgten auf dem 35. und 49. Rang. Damit lag das DSV-Quartett aber noch vor Rekordweltmeister Petter Northug, der im Ziel fast vier Minuten Rückstand hatte. Andreas Katz (Baiersbronn) wurde wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert.

Im Sprint am Samstag waren die deutschen Männer komplett leer ausgegangen. Beim Heimsieg des Italieners Federico Pellegrino hatte Eisenlauer mit Rang 44 noch für das beste DSV-Resultat gesorgt.

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