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Sandra Ringwald war beste Deutsche in Gatineau
Sandra Ringwald erkämpfte sich in Planica das beste Sprint-Resultat ihrer Karriere © Getty Images

Skilangläuferin Sandra Ringwald hat im slowenischen Planica ihr bislang bestes Resultat in einem Sprint-Weltcup erreicht.

Die 25-Jährige aus Schonach sprintete am Samstag erstmals in ihrer Karriere ins Finale - dort belegte sie den fünften Rang und verpasste das Podium knapp.

Nicht zu schlagen war die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Stina Nilsson (Schweden), die vor Astrid Uhrenholdt Jacobsen und Heidi Weng (beide Norwegen) siegte.

Im Halbfinale war für Denise Herrmann (Oberwiesenthal) Endstation gewesen, sie belegte insgesamt den zwölften Rang und verpasste damit die Zielvorgabe des Deutschen Skiverbandes (DSV) knapp. "Unsere Zielstellung ist auch in Planica klar: Mit den Damen möchten wir beim Einzelsprint in die Top-Ten laufen", hatte Andreas Schlütter, sportlicher Leiter beim DSV, im Vorfeld gesagt.

Die übrigen deutschen Starterinnen erlebten dagegen einen enttäuschenden Weltcup. Hanna Kolb (Buchenberg/26.) schied nach einem Sturz mit mehreren Beteiligten im Viertelfinale unglücklich aus, auch für Lucia Anger (Oberstdorf/15.) und Anne Winkler (Sayda/28.) war dort bereits Schluss.

Die deutschen Sprinterinnen warten weiter auf die erste Podiumsplatzierung seit dem 2. Februar 2014. Damals war Herrmann im italienischen Toblach auf den zweiten Rang gesprintet.

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