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Sebastian Eisenlauer
Sebastian Eisenlauer erzielte in Oberstdorf sein bestes Weltcup-Ergebnis © Getty Images

Sebastian Eisenlauer und Sandra Ringwald bescheren dem DSV bei der vierten Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf zwei sehr gute Platzierungen. Norweger bleiben vorne.

Skilangläufer Sebastian Eisenlauer hat bei der Tour de Ski im Sprintwettbewerb der 4. Etappe in Oberstdorf mit Platz sechs überrascht. Der 25-Jährige verbuchte sein bestes Ergebnis im Weltcup und sorgte zudem für die erst zweite Top-10-Platzierung der deutschen Männer in diesem Winter.

Bei den Frauen überzeugte Sandra Ringwald als Achte. Den Tagessieg sicherten sich Sophie Caldwell (USA) und Emil Iversen (Norwegen).

Sprint-Ass Hanna Kolb schied derweil nach einem starken Qualifikations-Lauf im Viertelfinale unglücklich aus und belegte am Ende Rang 13.

Auch Denise Herrmann (16.), Lucia Anger (19.), Nicole Fessel (27.) und Stefanie Böhler (24.) scheiterten in ihrem ersten Ausscheidungslauf. Für Monique Siegel (56.) war zuvor bereits in der Qualifikation Endstation gewesen.

Bei den Männern sorgte hinter Eisenlauer auch Distanz-Spezialist Andreas Katz trotz Viertelfinal-Aus als 20. für ein ordentliches Resultat. Thomas Bing auf Platz 49, Jonas Dobler direkt dahinter und Lucas Bögl (62.) waren dagegen bereits in der Qualifikation gescheitert.

In der Gesamtwertung baute die Führende Ingvild Flugstadt Östberg als Dritte ihren Vorsprung auf die überraschend fünftplatzierte Topfavoritin Therese Johaug (beide Norwegen), sonst eher als Distanz-Spezialistin bekannt, nur minimal aus.

Auch Martin Johnsrud Sundby (Norwegen), Gesamtführender bei den Männern, stellte als Vierter auch im Sprint erneut seine außergewöhnliche Form unter Beweis.

Am Mittwoch gehen die Aktiven erneut in Oberstdorf in die Loipe. Auf der 5. Etappe der Tour schlägt im Massenstart über zehn Kilometer bzw. 15 km in der klassischen Technik (14.20 Uhr) die Stunde der Distanz-Spezialisten.

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