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Therese Johaug droht eine längere Sperre
Therese Johaug droht eine längere Sperre © Getty Images

Nach ihrer positiven Dopingprobe droht Therese Johaug eine längere Sperre. Der Langlauf-Olympiasiegerin soll eine Sonnencreme zum Verhängnis geworden sein.

Die norwegische Langlauf-Olympiasiegerin Therese Johaug soll nach ihrer positiven Dopingprobe von der Anti-Doping-Agentur des skandinavischen Landes ADNO für 14 Monate gesperrt werden.

Die Forderung wird nun an den norwegischen Verband weitergegeben, der abschließend über die zu verhängende Sperre entscheidet. Bislang war die siebenmalige Weltmeisterin seit dem 18. Oktober lediglich provisorisch für zwei Monate gesperrt. Sie verpasste dadurch den Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo.

Die 27-Jährige Johaug war am 16. September positiv auf das verbotene androgene Steroid Clostebol getestet worden.

Sonnencreme soll Schuld sein

Grund für die positive A-Probe, deren Befund in der B-Probe bestätigt wurde, ist nach Angaben des Skiverbandes eine Sonnencreme gewesen, die Johaug während eines Trainingslagers Anfang September in Italien zur Behandlung eines Sonnenbrands auf der Lippe erhalten hatte.

Mannschaftsarzt Fredrik S. Bendiksen habe Weltcup-Gesamtsiegerin Johaug die Creme gegeben. Dass diese das auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) stehende Clostebol enthält, sei ihm nicht bekannt gewesen, beteuerte Bendiksen, der inzwischen zurückgetreten ist.

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