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Severin Freund und Co. springen weiter im alten Modus

Der im Sommer getestete neue Wettkampfmodus im Skispringen ist gescheitert.

Das bestätigte FIS-Renndirektor Walter Hofer am Dienstag beim Forum Nordicum in Willingen.

"Das Resultat war ernüchternd. Der Modus wird im Winter nicht zum Einsatz kommen", sagte Hofer.

Bei dem neuen Modus wurden die 48 besten Athleten der Qualifikation in vier Gruppen mit je zwölf Teilnehmern eingeteilt. Die sechs besten Springer jeder Gruppe qualifizierten sich für den zweiten Durchgang.

Über den Sieg entschied die Gesamt-Punktzahl aus allen drei Sprüngen, damit sollte gleichzeitig die Qualifikation aufgewertet werden.

Ein Aufwertung der Qualifikation durch die Vergabe von Weltcup-Punkten kommt für die FIS ebenfalls nicht in Frage. "Die Qualifikation soll weiterhin der Reduzierung des Feldes dienen. Wenn man Punkte vergibt, wird daraus ein Wertungsdurchgang", sagte Hofer.

Team-Olympiasieger Dieter Thoma hatte am Montag vorgeschlagen, zehn Punkte für den Sieger der Qualifikation zu vergeben.

"Vielleicht schafft man dem einen oder anderen so einen Anreiz für einen Start", so Thoma.

Derzeit sind die besten zehn Springer des Gesamtweltcups automatisch im ersten Durchgang dabei und müssen nicht an der Qualifikation teilnehmen.

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