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Andreas Wellinger steht im deutschen Aufgebot
Andreas Wellinger kehrt auf die Schanze zurück © Getty Images

Skispringer Andreas Wellinger kehrt mehr als zwei Monate nach seinem schweren Sturz auf die Schanze zurück. Der 19-Jährige steht im Aufgebot für die Junioren-WM, die am Wochenende im kasachischen Almaty beginnt. Damit ist auch eine Nominierung des Team-Olympiasiegers für die nordische Ski-WM in Falun/Schweden (18. Februar bis 1. März) noch denkbar.

"Andreas soll Wettkampfpraxis sammeln, da bietet sich die Junioren-WM an. Er hat Sprünge auf den kleinen Schanzen in der Ramsau und in Oberstdorf hinter sich, jetzt soll er ruhig und nachhaltig aufgebaut werden", sagte DSV-Pressesprecher Ralph Eder.

Wellinger war am 29. November beim Weltcup im finnischen Kuusamo schwer gestürzt und anschließend am Schlüsselbein operiert werden. Die Norm für Falun hatte der Schüler bereits eine Woche zuvor mit Platz drei in Klingenthal erfüllt. Zuletzt hatte Wellinger beim Training mit DSV-Trainer Christian Winkler keine Schmerzen mehr verspürt.

In Almaty geht es am 5. Februar im Einzel und zwei Tage später mit dem Team um Medaillen. Wellinger hatte bereits 2013 an der Junioren-WM im tschechischen Liberec teilgenommen, war dort im Einzel aber nicht über den fünften Rang hinausgekommen. Mit dem Team hatte es für Wellinger und Co. immerhin zu Bronze gereicht.

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