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Severin Freund-Skispringen-Weltcup in Willingen
Severin Freund zeigte zwei beeindruckende Sprünge in Willingen beim Teamspringen © Getty Images

Die deutschen Skispringer haben beim Heim-Weltcup in Willingen ihren dritten Mannschaftssieg in Folge verpasst. Severin Freund, Richard Freitag, Marinus Kraus und Markus Eisenbichler landeten in einem hochklassigen Wettkampf mit 931,7 Punkten hinter Slowenien (957,9) auf Rang zwei. Dritter wurde Norwegen (916,5).

Vor 14.782 Zuschauern lagen die Olympiasieger von Bundestrainer Werner Schuster zur Halbzeit noch in Führung, mussten sich am Ende aber dem Vorjahressieger Slowenien geschlagen geben. Nach den Siegen in Klingenthal und Zakopane hatte das DSV-Team die Chance auf den ersten "Hattrick" in der Weltcup-Geschichte gehabt.

"Wir haben heute keinen schlechten Wettkampf gemacht, aber für den Sieg war es ein Fehler zu viel", sagte Schuster in der ARD. Überragender DSV-Adler war einmal mehr Skiflug-Weltmeister Freund (Rastbüchl) mit Flügen auf 140 und 145 Meter. Wichtige Punkte ließ dagegen Eisenbichler mit 123 und 124 m liegen. Der Sieg ging somit an Peter Prevc, Jurij Tepes, Jernej Damjan und Nejc Dezman.

Für das Highlight des Tages sorgte Anders Fannemel: Der Norweger verfehlte im ersten Durchgang mit 151,5 m den von Janne Ahonen (Finnland) und Tepes gehaltenen Schanzenrekord nur um 0,5 m. Ganz anders verlief der Tag dagegen für Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch, der einen Tag nach seinem dritten Willingen-Sieg in Folge wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert wurde.

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