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Severin Freund verpasst nach seinem Sieg am Samstag das Podest deutlich
Severin Freund rechnet sich bei der Tournee durchaus Chancen aus © Getty Images

Weltmeister Severin Freund glaubt an die erfolgreichste deutsche Vierschanzentournee seit Sven Hannawalds "Grand Slam" vor 14 Jahren.

"Wir haben drei Leute, die ganz vorne reinspringen können", sagte der 27-Jährige vor der Qualifikation des Auftaktspringens in Oberstdorf am Dienstag (17.15 Uhr im LIVETICKER): "In den vergangenen Jahren haben wir nicht immer grandios ausgesehen, jetzt sind wir einen Schritt weiter."

Neben dem zweifachen Saisonsieger Freund (Rastbüchl), der bei seinen acht Tournee-Teilnahme nie über Platz sieben in der Endabrechnung hinausgekommen ist, dürfen sich aus deutscher Sicht auch Richard Freitag (Aue) und Andreas Wellinger (Berchtesgaden) Hoffnungen auf einen Spitzenrang bei der bis zum 6. Januar laufenden Tournee machen. (SERVICE: Alle Fakten zur Tournee)

Hannawald letzter Sieger

Freitag hatte im Vorjahr in Innsbruck für den ersten deutschen Tagessieg seit Dezember 2002 gesorgt, Wellinger 2013/14 Gesamtplatz fünf belegt.

"Unser Saisonstart ist gelungen, und wir haben hier neben Severin mit Richard und Andi zwei weitere Springer auf Top-5-Niveau", sagte Bundestrainer Werner Schuster am Sonntag: "Die Tournee war zuletzt für uns vielleicht nicht so erfolgreich, es ist eine geliebte Veranstaltung, auch von mir als Coach. Wir sind stolz, dass wir sie haben."

Letzter deutscher Tournee-Sieger war Hannawald in der Saison 2001/02, dabei gewann er als bislang einziger Springer auf allen vier Schanzen.

Die letzte deutsche Podestplatzierung gab es 2007/08 durch Michael Neumayer, der mit 36 Jahren auch diesmal zum deutschen Aufgebot zumindest für die ersten beiden Springen zählt.

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