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64th Four Hills Tournament - Bischofshofen Day 2
Andreas Wellinger kann als einziger deutscher Springer überzeugen © Getty Images

Die deutschen Skispringer verpassen das Podest beim Teamwettbewerb von Zakopane knapp. Nur Andreas Wellinger kann überzeugen, Norwegens Staffel schnappt sich den Sieg.

Ohne Weltmeister Severin Freund haben die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb von Zakopane das Podest knapp verpasst.

Andreas Wank, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag mussten sich mit 1042,2 Punkten mit Rang vier begnügen.

Der Sieg ging an Weltmeister Norwegen (1122,4) vor Österreich (1089,5) und Gastgeber Polen (1056,7).

"Heute hätten wir auch mit Severin nicht gewonnen. Wir sind nicht auf dem Niveau gesprungen, das man benötigt", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD: "Insgesamt war der Wettkampf okay, aber für die Spitze hätte es eine bessere Leistung gebraucht."

Einzig Team-Olympiasieger Wellinger (Ruhpolding) zeigte im Team von Bundestrainer Werner Schuster mit 132,5 und 132,0 m zwei starke Sprünge, der 20-Jährige weckte damit auch Hoffnungen für den Einzelweltcup am Sonntag (16.00 Uhr).

Freunds Ausfall nicht zu kompensieren

Für das Podest reichte das aber nicht, zur Halbzeit lag das DSV-Quartett sogar nur auf dem fünften Rang. Erstmals seit März 2014 landete eine deutsche Mannschaft in einem Weltcup von der Normalschanze nicht auf dem Treppchen.

Mit Freund (Rastbüchl), der wegen eines leichten Bandscheibenvorfalls eine Pause einlegt, hatten die DSV-Adler die bisherigen Teamspringen in Klingenthal und Willingen jeweils für sich entschieden.

Nicht zu schlagen war einmal mehr Norwegen. Die frisch gekürten Skiflug-Weltmeister Daniel Andre Tande, Kenneth Gangnes und Anders Fannemel sowie Andreas Stjernen führten schon nach dem ersten Durchgang und bauten ihren Vorsprung am Ende souverän aus.

Vorjahressieger Slowenien mit Superstar Peter Prevc musste sich mit Rang fünf begnügen.

Der Gewinner der Vierschanzentournee, der am Sonntag seinen fünften Sieg in Folge feiern kann, blieb mit 128,5 m zunächst deutlich unter seinen Möglichkeiten, legte dann aber starke 135,0 m nach.

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