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Four Hills Tournament - Garmisch Partenkirchen Day 3
Heinz Kuttin ist mit den Entscheidungen der Jury beim dritten Springen der Vierschanzentournee nicht zufrieden © Getty Images

Nach dem Chaos beim dritten Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck, kritisiert Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin die Entscheidungen der Wettkampf-Jury scharf.

Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin hat nach dem Chaos-Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck Kritik an der Jury geübt. Er habe angesichts der schwierigen Bedingungen eine Unterbrechung gefordert, sei jedoch nicht erhört worden.

"Wir Trainer haben einen Assistenten, der unsere Vorschläge an die Jury weitergibt, die am Ende entscheidet. Alle Entscheidungen wurden gegen unsere Meinung getroffen", sagte Kuttin.

Der erste Durchgang am Bergisel hatte sich am Mittwoch wegen zahlreicher Pausen über 98 Minuten gezogen, anschließend wurde der Wettkampf abgebrochen.

Zustand des Hangs ruft Kritik hervor

Kritik übte Kuttin auch am Zustand des Aufsprunghangs. "Das hätte man besser machen können. Man hätte unterbrechen und präparieren können", sagte der 45-Jährige angesichts der Stürze von Kamil Stoch (Polen) und Florian Altenburger (Österreich).

Der Hang hatte schon vergangenen Winter für Diskussionen gesorgt, als Severin Freund in der Probe zu Fall gekommen war. Der Sturz war Ursache für die spätere Hüft-Operation, die den Weltmeister fünf Monate seiner Vorbereitung kostete.

Schuster sparsam mit Kritik

Bundestrainer Werner Schuster hielt sich dagegen mit Kritik zurück. Ärgerlich sei einzig, dass sowohl Markus Eisenbichler als auch Stefan Kraft (Österreich) in der letztmöglichen Sekunde die Freigabe erhalten hätten. Insgesamt habe die Jury "alles probiert", Spaß habe das Springen aber weder den Athleten noch den Trainern oder Zuschauern gemacht.

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