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Gregor Schlierenzauer feierte erst kürzlich sein Comeback im Skisprung-Zirkus © dpa Picture Alliance

Ein Sturz von Gregor Schlierenzauer überschattet die Quali des Skifliegens in Oberstdorf. Der Österreicher wird ins Krankenhaus gebracht, hat aber Glück im Unglück.

Gregor Schlierenzauer ist beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf heftig gestürzt, aber ohne schwere Verletzungen davongekommen. Der Weltcup-Rekordsieger aus Österreich verlor in der Qualifikation nach der Landung bei 201 Metern das Gleichgewicht, fiel heftig auf die Seite und lag etwa 15 Sekunden regungslos im Schnee.

Der 27-Jährige wurde mit Blaulicht in einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Immenstadt gebracht. Dort wurden Hämatome und Prellungen an Brust und Beinen festgestellt, aber keine größere Verletzung im schmerzenden rechten Knie. Zur endgültigen Diagnose wurde Schlierenzauer in die Klinik von Innsbruck gebracht. "Zum Glück ist nichts gebrochen oder gerissen", berichtete Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin nach dem Wettkampf der dpa

Wieder das selbe Knie

Schlierenzauer war erst Mitte Januar nach einjähriger Pause in den Weltcup zurückgekehrt. Im Januar 2016 hatte der Gewinner von 53 Weltcups seine Saison zunächst unterbrochen, im folgenden März erlitt er beim Skifahren in Kanada einen Kreuzbandriss im nun erneut betroffenen Knie.

Für ihn wird es jetzt natürlich nicht leicht. Er wird nach einigen Tagen in Ruhe analysieren, wie es weiter geht", erklärte Kuttin. Bei der WM wolle er weiter auf Schlierenzauer setzen: "Ich hoffe natürlich, dass er unser Team verstärken wird, denn er ist ein wichtiger Baustein."

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