Video-Irrsinn bei Schalkes Pleite
Video-Irrsinn bei Schalkes Pleite
Schalkes Rekordpleite bei Manchester City hatte in den ersten 56 Minuten fast etwas Tragik-Komisches. Fünf Treffer der Gastgeber wurden mittels Videobeweis überprüft.
Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Manchester City und Schalke 04 hatte etwas von „Täglich grüßt das Murmeltier“.
Wie im Filmklassiker, in dem der Protagonist ein und denselben Tag immer wieder erlebt, sahen sich die Spieler beim 7:0-Sieg der Gastgeber ebenfalls wie in einer Zeitschleife gefangen.
Bis zur 56. Minute landete der Ball fünf Mal im Netz von Schalke-Keeper Ralph Fährmann – und jedes Mal wurde vom Video-Assistenten überprüft, ob alles mit rechten Dingen zugegangen war.
Nur Sanes Treffer zurückgenommen
Immer wieder nahm Schiedsrichter Clement Turpin aus Frankreich Kontakt mit dem Video-Assistenten auf, der bei den Champions-League-Partien vor dem Stadion postiert ist.
Das Ergebnis: Vier Mal wurde der Treffer gegeben, nur ein Mal wurde er zurückgenommen – als Leroy Sane knapp im Abseits stand.
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Immerhin: Citys Tore zum 5:0 und 6:0 und 7:0 waren so eindeutig, das sie keinerlei Überprüfung unterzogen wurden.