Strafe gefordert: Norris entschuldigt sich bei Kollegen

von SPORT1
Russell gewinnt knapp vor Verstappen
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Russell gewinnt knapp vor Verstappen

Nach dem Baku-Crash rudert Lando Norris zurück: Der Weltmeister entschuldigt sich bei Franco Colapinto für seine Forderung nach einer Rennsperre.

Lando Norris hat sich nach seiner heftigen Kritik an Franco Colapinto entschuldigt. Der amtierende Formel-1-Weltmeister nahm seine Forderung nach einer Rennsperre für den Alpine-Piloten zurück – zwei Tage nach dem folgenschweren Restart-Crash beim Aserbaidschan-GP.

In Runde 36 ging Colapinto beim ersten Safety-Car-Restart auf dem rutschigen Stadtkurs von Baku in Kurve eins innen zu spät auf die Bremse, die Vorderräder blockierten. Der Argentinier traf zunächst seinen Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly, dessen Auto anschließend den McLaren von Norris erwischte. Für alle drei Fahrer war das Rennen damit beendet.

Franco Colapinto (l.) und Lando Norris nach dem Crash
Franco Colapinto (l.) und Lando Norris nach dem CrashFranco Colapinto (l.) und Lando Norris nach dem Crash© IMAGO/HochZwei

Unmittelbar danach hatte Norris seinem Frust freien Lauf gelassen und harte Sanktionen gefordert. „Ich denke, die FIA sollte strenger sein und für solche Dinge Sperren aussprechen“, sagte der Brite. Colapinto habe fahrlässig gehandelt, monierte Norris zudem – und verlangte mindestens eine Rennsperre.

Norris räumt Fehler ein

Nach zwei Tagen Bedenkzeit folgte die Kehrtwende. „Nach dem Rennen habe ich Franco eine Nachricht geschickt und mich für die Kommentare entschuldigt, die ich einfach nicht hätte sagen dürfen“, schrieb Norris in den sozialen Medien. Er wisse es besser, Emotionen seien hochgekocht – das sei jedoch keine Entschuldigung.

Der McLaren-Pilot verwies auch auf eigene Fehler in seiner Laufbahn: Sie gehörten zum Racing am Limit. Beide hätten sich ausgesprochen, seien weiterhin gute Freunde und freuten sich darauf, wieder gegeneinander zu fahren.

DEINE MEINUNG

Colapinto hatte die Verantwortung unmittelbar übernommen und von einem „großen Fehler“ gesprochen. Die Sportkommissare bestraften ihn wegen der Kollision mit einer Rückversetzung um fünf Startplätze für den kommenden Grand Prix, weil die im Rennen verhängte Zehn-Sekunden-Strafe nach seinem Ausfall nicht mehr vollstreckt werden konnte.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.