Unstimmigkeit zwischen Zverev und Djokovic – Schiri gefragt
Die Zverev-Gala im Video
Im Viertelfinale von Peking kommt es im ersten Satz zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Alexander Zverev und Novak Djokovic. Der Serbe fühlt sich ungerecht behandelt.
Aufregung zwischen Alexander Zverev und Novak Djokovic: Eine strittige Szene hat in der Anfangsphase des Viertelfinals beim ATP-Turnier in Peking für kurze Differenzen zwischen den beiden Tennis-Stars geführt.
Beim Stand von 30:15 im zweiten Spiel des ersten Satzes setzte der Deutsche eine Vorhand ohne Not ins Aus. Danach haderte er sichtlich und nahm Kontakt mit seiner Box auf. Irgendetwas hatte ihn gestört.
Wie sich später herausstellte, hatte während seines vorangegangenen Aufschlags eine Werbeanzeige im Hintergrund gewechselt, sodass sich Zverev in seiner Bewegung beeinträchtigt gefühlt und Djokovics Return nicht ins Feld gebracht hatte.
„Macht keinen Sinn“: Djokovic beschwert sich
Er schien sich nicht sicher zu sein, ob er eine Challenge nehmen durfte, entschied sich nach Abstimmung mit seinen Betreuern aber dafür – und bekam recht. Der Schiedsrichter wies nach Sichtung der Wiederholung an, den Punkt noch einmal auszuspielen.
Sehr zum Unmut von Djokovic. Der Serbe war nicht einverstanden, dass Zverev nach so langem Zögern eine Challenge einfordern durfte. „Das macht keinen Sinn“, beschwerte er sich beim Unparteiischen: „Hätte er das auch nach einem Ballwechsel von 30 Schlägen machen dürfen?“ Diese Frage bejahte der Stuhl-Schiri.
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Djokovic schritt fassungslos und kopfschüttelnd von dannen, gewann den wiederholten Punkt trotzdem. Zverev ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und holte das zweite Spiel zum 2:0.