So sieht das deutsche WM-Aufgebot aus
Der deutsche Verband setzt unter anderem auf Moritz Augenstein, Lea Sophie Friedrich und Roger Kluge. Der erfolgreiche Bahn-Vierer bleibt unverändert.
German Cycling geht mit einem ambitionierten wie talentierten Aufgebot bei den Bahnrad-WM in Shanghai an den Start. Neun WM-Medaillengewinner stehen im 21-köpfigen Kader des deutschen Verbands, darunter Scratch-Titelverteidiger Moritz Augenstein, die achtmalige Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich sowie der bewährte Frauen-Vierer, der im vergangenen Jahr bei den insgesamt enttäuschenden Wettkämpfen in Chile Silber geholt hatte.
Die Wettbewerbe in China beginnen am kommenden Mittwoch, bis Sonntag werden Medaillen vergeben. Im Aufgebot steht neben zahlreichen jungen Talenten wie Luca Spiegel im Kurzzeit-Bereich oder Moritz Binder und Paul-Felix Petry (Ausdauer) auch der nimmersatte Roger Kluge, auch Tim Torn Teutenberg ist dabei. In Augenstein stellt German Cycling in Shanghai einen Titelverteidiger.
Im Ausdauer-Bereich hoffen auch Franziska Brauße, die 20-jährige Messane Bräutigam, Lisa Klein, Laura Süßemilch und Mieke Kröger mindestens auf eine Wiederholung des zweiten Platzes aus dem Vorjahr. Der Frauen-Vierer und Augenstein hatten in Südamerika für die einzigen beiden deutschen Medaillen gesorgt. Es gilt, den Negativtrend zu stoppen. 2023 in Glasgow hatte German Cycling noch sechs Medaillen geholt, zwei Jahre zuvor in Roubaix waren es elf.
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Für Emma Hinze, wie Friedrich achtmalige Weltmeisterin, kommen die Titelkämpfe noch zu früh. Nach der Geburt ihres ersten Kindes stieg die Sprinterin erst im August wieder ins Training ein.