Real-Zoff: Das sagt Mourinho

LaLiga-Boss fordert harte Strafe für ManCity
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LaLiga-Boss fordert harte Strafe für ManCity

José Mourinho äußert sich zum Zoff zwischen Real Madrid und La-Liga-Präsident Javier Tebas. Der Real-Coach wird deutlich.

Real Madrid und La-Liga-Präsident Javier Tebas befinden sich in einem heftigen Zoff. Jetzt hat sich auch Real-Trainer José Mourinho zur Situation geäußert.

„Du hast ja gesehen, was ich davon halte. Er hat sich auf ein Terrain begeben, das nur dann entschuldbar ist, wenn es sich um einen klinischen Fall handelt“, erklärte der Portugiese auf der Pressekonferenz vor dem Liga-Spiel gegen den FC Sevilla am Sonntag (21 Uhr im LIVETICKER).

José Mourinho schaltet sich in den Zoff um Real Madrid ein
José Mourinho schaltet sich in den Zoff um Real Madrid einJosé Mourinho schaltet sich in den Zoff um Real Madrid ein© IMAGO/ZUMA Press Wire

„Selbst angesichts des enormen Ansehens, das der spanische Fußball im Ausland genießt – mit der Weltmeisterschaft, dem prestigeträchtigsten Verein … – ist es besser, wenn er das für sich behält“, stellte Mourinho klar.

Tebas zieht Vergleich mit NS-Propaganda

Zum Hintergrund: Tebas hatte die Kommunikationsstrategie des Senders Real Madrid TV mit Propagandatechniken aus der Zeit des Nationalsozialismus verglichen. Die Königlichen veröffentlichten daraufhin ein knallhartes Statement. „Real Madrid hält es für absolut unerträglich und außerordentlich ernst, dass jemand, der zwei Positionen mit höchster Verantwortung im spanischen Fußball innehat, den Vergleich zu Propagandamethoden des NS-Regimes herstellt, um unseren Verein, sein Management und sein Fernsehen (Real Madrid TV) zu diskreditieren.“

Der Klub verurteilte die Aussagen von Tebas scharf und forderte einen sofortigen Rücktritt von seinen Ämtern. Der 64-Jährige ist nicht nur Ligapräsident, sondern auch der Vizepräsident des spanischen Verbandes RFEF.

Tebas wiederum konterte nur wenige Stunden nach dem Statement und schoss erneut gegen Real. „Ich weiß nicht, wie oft Real Madrid in den letzten 13 Jahren meinen Rücktritt gefordert hat. Beschwerden beim spanischen Sportrat, Strafanzeigen … Was heute passiert ist, ist nur ein weiteres Beispiel dafür“, schrieb er unter anderem. „Hört auf, Menschen ins Visier zu nehmen und Kritik an euren Führungskräften mit Angriffen auf den Verein und seine Fans zu verwechseln. All das hat einen Namen: Einschüchterung. Nur weil ihr es in eine offizielle Erklärung verpackt, wird daraus noch lange kein Neuanfang.“

Zusätzlich soll sich der höchste spanische Sportrat, Consejo Superior de Deportes (CSD), eingeschaltet haben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur EFE prüft die Behörde ein Einschreiten von Amts wegen gegen Tebas.