Kilde hadert mit nächster Horrorverletzung: „Sehr unfair“
Schock im Training: Ski-Star erleidet Achillessehnenriss
Skistar Aleksander Aamodt Kilde verletzt sich im Training schwer. Dass es erneut ihn trifft, ist für ihn schwer zu akzeptieren.
Aleksander Aamodt Kilde hat nach seinem erneuten schweren Rückschlag offen über die dramatischen Sekunden beim Abfahrtstraining in Chile gesprochen. Der 34-Jährige riss sich bei einem Sturz die Achillessehne.
„Die gesamte Kraft ging in den Knöchel und die Achillessehne, dann machte es einfach ,Klick‘. Ich spürte, dass etwas passiert war“, sagte Kilde dem norwegischen Sender NRK. Zunächst überwog bei ihm der Ärger über den erneuten Sturz: „Es tat weh, und ich lag da und war vor allem sauer auf mich selbst, weil ich es wieder geschafft hatte zu stürzen.“
Als die Mediziner die Achillessehne untersuchten, erhielt Kilde rasch eine düstere Einschätzung. „Es sieht schlecht aus“, lautete die Antwort.
Kilde steht vor langer Reha
Der Norweger war erst im November 2025 in den Weltcup zurückgekehrt – 684 Tage nach seinem schweren Sturz in Wengen. Beim Super-G in Copper Mountain fuhr er auf Rang 24, doch auch die Comeback-Saison wurde durch Rückenprobleme belastet.
Am 3. Februar 2026 hatte Kilde deshalb seinen Verzicht auf die Olympischen Spiele verkündet und die Saison vorzeitig beendet. Körper und Kopf seien damals nicht bereit gewesen, das gewünschte Leistungsniveau abzurufen.
Nun steht der Speed-Spezialist erneut vor einer langen Reha und ohne Klarheit über seine Saison. „Es fühlte sich sehr unfair an. Im vergangenen Jahr war viel los. Das zu spüren, war hart“, sagte Kilde.
Rückkehr soll nicht erzwungen werden
Nach einigen Tagen habe er begonnen, den Rückschlag zu akzeptieren, erklärte Kilde. Seine Vorgeschichte zwinge ihn nun zur Geduld.
„Die Achillessehne braucht meine volle Aufmerksamkeit, und ich muss ruhig bleiben. Ich weiß, dass die Achillessehne im alpinen Skisport den Ruf hat, eine ,leichte‘ Verletzung zu sein. Aber mit meiner Geschichte habe ich keinen Grund, etwas zu überstürzen.“
Deshalb solle die Genesung „einfach die Zeit bekommen, die sie braucht“.
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.