Jonas Boldt soll vor dem Aus stehen
Plötzlich ist Sandro Wagner kaum noch zu bändigen
Seit dem Amtsantritt von Cheftrainer Sandro Wagner hat Hannover 96 noch kein Spiel gewonnen. Mitten in der sportlichen Krise droht Geschäftsführer Jonas Boldt offenbar das Aus.
Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt steht nach fünf Monaten bei Hannover 96 offenbar vor dem Aus. Wie die miteinander verbundenen Lokalmedien Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse berichten, liegt eine Einigung zwischen den Gesellschaftern und den Vertretern des Muttervereins Hannover 96 e.V. vor, sich von Boldt zu trennen.
Schon vor der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte die Bild berichtet, dass sich Aufsichtsratschef Martin Kind vom 44-Jährigen distanziert habe.
Boldt bezog nach dem Pokal-Aus Stellung zu den aktuellen Berichten. „Ich wüsste nicht, warum nicht“, antwortete der langjährige HSV-Vorstand am Mittwochabend in der ARD auf die Frage, ob er in Hannover bleiben werde.
Hannover wartet auf den ersten Sieg unter Wagner
Boldt ist seit Juni beim Zweitligisten tätig, unter seiner Führung beurlaubte 96 im September Christian Titz nach einem Fehlstart in die Saison und verpflichtete stattdessen Sandro Wagner als Cheftrainer.
Nach vier Spielen an der Seitenlinie wartet der ehemalige Bundesliga-Stürmer weiter auf den ersten Sieg. In der 2. Bundesliga ist Hannover mittlerweile auf den 16. Platz abgerutscht.