„Genau das lieben wir“: Deutsche Schützen beginnen Olympia-Jagd
Bei den am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften in Doha werden die ersten Tickets für die Sommerspiele 2028 vergeben.
Wenn die deutschen Schützen ab Sonntag in Doha an den Schießstand treten, jagen sie nicht nur eine WM-Medaille, sondern auch ein Ticket für Los Angeles. Bei den Weltmeisterschaften in Katar (1. bis 14. November) werden die ersten Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele in den USA 2028 vergeben.
Olympia-Druck steigt auf Athleten
„Das ist sehr typabhängig, aber ich glaube schon, dass dies den Druck auf die Athleten erhöht“, sagte Gewehr-Bundestrainer Wolfram Waibel. Je näher es Richtung Olympia geht, nehme der Druck zu: „Aber genau das lieben wir. Deshalb machen wir das Ganze.“ In Doha erhalten die drei Medaillengewinner der zwölf olympischen Einzeldisziplinen die Quotenplätze.
Auf das Olympia-Ticket hofft auch Maximilian Dallinger. „Natürlich wäre das cool, wenn man jetzt bei einer WM direkt den ersten holt. Aber das ist keine Sprint-Veranstaltung, das wird wieder ein Dauerlauf bis 2028“, sagte der 30-Jährige.
Dallinger führt DSB zur WM
Im Vorjahr hatte er bei der WM in Kairo groß aufgetrumpft. Mit dem Luftgewehr holte Dallinger auf die Distanz von zehn Metern Gold. Auf die nun anstehende WM in Doha sei er „gut vorbereitet“.
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Insgesamt tritt der Deutsche Schützenbund (DSB) mit 31 Athletinnen und Athleten beim Saisonhöhepunkt an. Sie messen sich mit der Flinte, dem Gewehr und der Pistole mit der internationalen Konkurrenz.