FC Bayern trennt sich von Scouting-Chef Nils Schmadtke

FC Bayern trennt sich von Scouting-Chef Nils Schmadtke

Der FC Bayern München und der Head of Scouting Nils Schmadtke trennen sich einvernehmlich, Schmadtke wird den deutschen Rekordmeister zum 31. Januar 2027 verlassen.

Es hatte sich in den vergangenen Monaten bereits angedeutet: Der FC Bayern München und der Head of Scouting Nils Schmadtke gehen getrennte Wege. Das teilte der deutsche Rekordmeister am Montagabend mit.

Demnach haben sich beide Parteien „nach vertrauensvollen Gesprächen einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Schmadtke, Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters Jörg Schmadtke, wird den Klub zum 31. Januar 2027 verlassen. SPORT1 hatte bereits im August über das bevorstehende Aus des 37-Jährigen berichtet, der eigentlich noch bis Sommer Vertrag hatte.

„Nils Schmadtke war in den vergangenen zwei Jahren im Bereich Scouting und in der Planung des Lizenzkaders eine sehr große Unterstützung. Als Head of Scouting hat er die Abteilung mit vielen neuen Ideen gestaltet. Ich möchte mich bei ihm für seine sehr gute Arbeit bedanken und wünsche ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste“, wird Sportvorstand Max Eberl zitiert.

Eberl und Schmadtke kennen sich aus Mönchengladbach

Schmadtke hatte im Oktober 2024 als Abteilungsleiter die Leitung des Scoutings für die Lizenzmannschaft und den FC Bayern Campus übernommen. „Für den FC Bayern zu arbeiten, war eine besondere Aufgabe und eine große Ehre. Ich bin stolz darauf, wie wir das Scouting in den vergangenen zwei Jahren neu aufgestellt haben, für die Profis genauso wie für die Talente am Campus“, wird der 37-Jährige zitiert.

Ganz überraschend kommt die Entwicklung um Schmadtke nicht. Wie SPORT1 weiß, gab es schon im Frühjahr intern Kritik an der Arbeit und der Abteilung des Chefscouts.

Dabei stand ein pikanter Vorwurf im Raum: Nach SPORT1-Informationen machten bestimmte Entscheider im Klub die Scouting-Abteilung dafür verantwortlich, dass immer wieder Personalplanungen des Klubs an die Öffentlichkeit gelangen.

Eberl und Schmadtke kennen sich seit der gemeinsamen Zeit bei Borussia Mönchengladbach, wo Schmadtke ein Jahr nach Eberls Abschied als Sportdirektor übernommen hatte.

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