Ronaldo tritt aus Nationalteam zurück!

von SPORT1
Dieses Ronaldo-Statement hat es in sich
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Dieses Ronaldo-Statement hat es in sich

Nach dem jüngsten Streit mit Nationaltrainer Jesus zieht der Superstar einen Schlussstrich.

Superstar Cristiano Ronaldo (41) hat das Ende seiner Karriere in Portugals Nationalmannschaft verkündet. Seine Entscheidung teilte der Europameister von 2016, der sich zuletzt einen öffentlichen Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus geliefert hatte, am Donnerstag in den Sozialen Medien mit. „Heute geht meine Reise in der Nationalmannschaft zu Ende“, sagte Ronaldo nach 146 Toren in 234 Länderspielen in einer emotionalen Videobotschaft.

„Liebe Portugiesen, der Tag ist gekommen, das Trikot mit der Nummer sieben unserer gemeinsamen Nationalmannschaft weiterzugeben. Ich hatte nie das Gefühl, dass es ausschließlich mir gehört“, erklärte Ronaldo weiter. „Das ist keine leichte Entscheidung, denn manche Entscheidungen trifft man nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen.“

Ronaldo hatte Ende September für einen Eklat gesorgt, nachdem er das Trainingslager der Portugiesen im Streit mit Jesus vorzeitig verlassen hatte. Anschließend warf der Angreifer von Al-Nassr dem Coach vor, sein Wort gebrochen zu haben, ihm Einsatzzeit zu gewähren. Der Verband belegte Ronaldo deshalb mit einer 30-tägigen Sperre und einer Geldstrafe von 255 Euro. Die Sanktion wurde rückwirkend ab dem 30. September verhängt und lief Ende Oktober aus.

Ronaldo wollte eigentlich weitermachen

Ronaldo entschuldigte sich später bei Mitspielern und Fans, betonte zunächst aber, seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen zu wollen. Jesus hatte eine Rückkehr zuletzt nicht ausgeschlossen. Ronaldo, der 2003 im Alter von 18 Jahren sein Debüt für Portugal gab, hatte zuletzt erklärt, dass dies „wahrscheinlich“ sein letztes Jahr als Fußballprofi sein werde.

Titelverteidiger Portugal hat bisher alle vier Nations-League-Spiele gewonnen, drei davon ohne Ronaldo, und sich bereits zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase für das Viertelfinale qualifiziert. Für Portugal stehen gegen Dänemark (14. November) und Wales (17. November) die nächsten Partien an.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)