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Thorsten Leagt erklärt völlig überraschend seinen Rücktritt als Trainer des FC Remscheid. Der 47-Jährige begründet diesen Schritt mit "nie erlebten Tumulten".

Paukenschlag in der Landesliga Niederrhein: Kult-Trainer Thorsten Legat hat mit sofortiger Wirkung und unter Tränen seinen Rücktritt als Trainer des FC Remscheid erklärt.

Vorausgegangen war eine unglückliche 0:1-Niederlage des abstiegsbedrohten Tabellen-14. beim ESC Rellinghausen.

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"Ich möchte etwas kundgeben, das ich mir, glaube ich, sehr gründlich überlegt habe. Ich mache Platz für jemand anderen und werde mit sofortiger Wirkung zurücktreten", sagte Legat und begründete seinen Schritt unter anderem mit in dieser Weise "nie erlebten Tumulten" in den vergangenen Monaten. "Wenn wir hier alle zusammengearbeitet hätten, stünde der FC Remscheid ganz woanders. Dankeschön", sagte Legat auf der Pressekonferenz.

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Anschließend verließ der ehemalige Bundesliga-Profi, der mit Werder Bremen Deutscher Meister und Europapokalsieger wurde, mit Tränen in den Augen hat das Vereinsgelände.

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Auch die Spieler hat die Entscheidung des 47 Jahre alten Coaches offensichtlich hart getroffen. Sie folgten Legat zum Auto, um ihn von seinem Entschluss abzuhalten.

Remscheids Geschäftsführer Lothar Steinhauer will den Rücktritt des Trainers nicht ohne Weiteres hinnehmen. "Ich werde mich nochmal mit Thorsten treffen und die weitere Vorgehensweise absprechen. Ich hoffe, ich kann ihn überzeugen oder überreden, dass er zurückkommt. Dann ist unser Vorstand gefordert, dass er sich auch mal bewegt", sagte er.

Legat bestritt in seiner Karriere 243 Bundesligaspiele für den VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und Schalke 04 und erzielte dabei 15 Tore.

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