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Für Gedeon Guardiola und die Rhein-Neckar Löwen scheint die Terminhatz beendet
Für Gedeon Guardiola und die Rhein-Neckar Löwen scheint die Terminhatz beendet © Getty Images
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Der Terminstreit zwischen HBL und der Europäischen Handball-Föderation sorgt für großen Unmut bei deutschen Klubs. Nun scheint eine Lösung in Sicht.

Im Terminstreit zwischen der Europäischen Handball-Föderation (EHF) und der Handball-Bundesliga (HBL) stehen die Zeichen auf Entspannung. In einem Interview mit dem Mannheimer Morgen kündigte EHF-Generalsekretär Martin Hausleitner an, dass der Verband ab der Saison 2019/2020 die Champions League an festen Wochentagen austragen wolle.

"Unser Ziel sind feste Spieltage in der Champions League. Damit einher geht aber auch die Verpflichtung der Vereine, dass sie an den vorgegebenen Tagen auch eine freie Halle haben. Dieser Punkt wird bei der künftigen Prüfung der Zulassungskriterien zur Champions League von immer größerer Bedeutung sein", sagte Hausleitner.

Löwen bestreiten zwei Spiel an einem Tag 

In der vergangenen Saison hatte eine Terminüberschneidung beim deutschen Spitzenklub Rhein-Neckar Löwen für viel Wirbel gesorgt. Der Klub hatte zum Achtelfinal-Hinspiel beim polnischen Vertreter Kielce nur die zweite Mannschaft geschickt. Die erste Mannschaft trat parallel zum Bundesligaspiel beim THW Kiel an. Lösungsversuche waren im Vorfeld gescheitert.

"Feste Spieltage sind der nächste Schritt in der Professionalisierung des Wettbewerbs. Damit werden wir 2019/20 beginnen und es danach vorantreiben. Das bedeutet aber auch: Ich kann als Verein nicht feste Termine fordern und dann um Ausnahmen bitten, wenn es nicht geht", sagte Hausleitner weiter.

Es habe, so Hausleitner, zuletzt Meinungsverschiedenheiten gegeben. "Aber es geht jetzt nicht mehr um Schuldzuweisungen oder Probleme der Vergangenheit, sondern um Lösungen für die Zukunft, die im Sinne der HBL und der Champions League sind", betonte er.

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