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Der THW Kiel patzt überraschend gegen den SC Magdeburg und ist nun im Meisterkampf weiter in Rückstand geraten. Die SG Flensburg-Handewitt nutzt den Patzer.

Rekordmeister THW Kiel hat einen schweren Rückschlag im Meisterschaftsrennen der Handball-Bundesliga kassiert.

Das Team von Trainer Alfred Gislason verlor vor eigener Kulisse gegen den SC Magdeburg mit 25:28 (13:14) und hat nach der ersten Heimniederlage der Saison nun 36:6 Punkte auf dem Konto.

Flensburg siegt

Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt nutzte beim 28:18 (13:9)-Erfolg gegen den HC Erlangen Kiels Patzer und hat noch immer eine weiße Weste (42:0).

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Die Füchse Berlin setzten sich gegen den VfL Gummersbach mit 25:29 (13:7) durch und sind hinter den Magdeburgern (32:10) weiter Tabellenfünfter (28:14). Spielmacher Michael Kraus verlor bei seinem Debüt für die SG BBM Bietigheim bei der MT Melsungen 24:31 (12:16).

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Dem 35-Jährigen, der erst am Samstag vom TVB Stuttgart zum Tabellenvorletzten gewechselt war, gelangen sechs Tore. Der Bergische HC gewann gegen die HSG Wetzlar 26:22 (16:8).

Albin Lagergren (7), Robert Weber und Christian O'Sullivan (jeweils 6) avancierten zu den besten Werfern des SCM, der THW hatte in Domagoj Duvnjak (7) und Lukas Nilsson (5) seine erfolgreichsten Akteure. Gislason räumte bei Sky ein, dass die Meisterschaft "natürlich in weite Ferne gerückt ist, wenn wir jetzt sechs Punkte hinter Flensburg sind".

SCM zieht in Schlussphase davon

Zweiter gegen Vierter - das Duell der beiden Traditionsklubs versprach Hochspannung. Das Hinspiel hatte Magdeburg mit 35:30 für sich entschieden, und das Team von Trainer Bennet Wiegert setzte den Zebras auch in deren eigener Halle zu. Die Gäste führten zur Pause und blieben auch im zweiten Durchgang unangenehm. 

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Dänemarks Weltmeister-Torwart Jannik Green verhinderte beim Stand von 22:23 den Ausgleich, anschließend zog der SCM auf eine Drei-Tore-Führung davon, und Alfred Gislason nahm die Auszeit. Kiel kam noch einmal zurück, doch O'Sullivan sorgte schließlich für die Entscheidung.

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