Deutscher Biathlet sieht „spannende“ Veränderung

Deutscher Biathlet sieht „spannende“ Veränderung

Philipp Horn findet, dass das durchschnittliche Niveau in seinem Sport in den vergangenen Jahren gestiegen ist - und hofft auf seinen ersten Weltcupsieg in der kommenden Saison.

Der deutsche Biathlon-Routinier Philipp Horn sieht seinen Sport in einem Umbruch.

Der 31-Jährige, der im vergangenen Winter erstmals in seiner Karriere auf ein Weltcup-Podest lief und bei Olympia eine Einzelmedaille nur knapp verpasste, hat das Gefühl, „dass das durchschnittliche Niveau im Weltcup noch mal gestiegen ist“.

Im Interview mit Chiemgau24.de erklärte Horn, dass sich das Leistungslevel im Weltcup seit dem Rücktritt von Dominator Johannes Thingnes Bö verbreitert habe. Er habe den Eindruck, „dass es eine breitere Masse gibt, die die Möglichkeit hat, vorne in die Top 6 zu laufen. Das macht es für die Zuschauer spannender, für uns aber schwerer. Man muss ein fast perfektes Rennen laufen, um in die Top 6 zu kommen.“

Biathlon: Philipp Horn will seinen ersten Sieg

Für die kommende Saison hat sich Horn dennoch viel vorgenommen. Nach seinem ersten Weltcup-Podest (Platz 3 in Hochfilzen) will er an die Leistungen des vergangenen Winters anknüpfen. „Das Podium war lange ein Ziel, es soll aber nicht bei einem bleiben: Dieses Gefühl, einen perfekten Wettkampf absolviert zu haben, hat einen großen Reiz auf mich. Das schaffen in einer so komplexen Sportart wie Biathlon nur die wenigsten. Und wenn mir das gelingt, sind weitere Podestplätze möglich – und an einem wirklich perfekten Tag auch mein erster Weltcupsieg.“

Auch abseits der Loipe plant Horn seine Zukunft. Gemeinsam mit seiner Frau Antonia eröffnet er in Oberhof ein Hotel. An ein Karriereende denkt der Biathlet derzeit aber noch nicht. Solange die Motivation und die Freude am Training vorhanden seien, wolle er den Leistungssport weiter betreiben. Er schaue in dieser Hinsicht „von Jahr zu Jahr“.



Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.