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TimKalations Kolumne #31: FIFA 23 - Startschuss mit Schwierigkeiten

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TimKalations Kolumne #31: FIFA 23 - Startschuss mit Schwierigkeiten

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FIFA 23: TimKalation Kolumne #31

FIFA 23: TimKalation Kolumne #31

In seiner neusten Kolumne freut sich Tim auf die neue FIFA-Saison. Trotz all der Fehler, die Jahr für Jahr nach dem Release auftreten und komischerweise immer mehr als weniger werden.
TimKalation erörtert die Neuerungen von FIFA 23
TimKalation erörtert die Neuerungen von FIFA 23
© SPORT1 / TimKalation

Da ist der Startschuss! Mit Hindernissen… FIFA 23!

Spielen können wir es seit Dienstag 00:00 Uhr. Okay; mit EA Play ging es überraschend schon am Montag gegen 16:00. Als Soft Launch, damit um Mitternacht die Flut der Spieler etwas weniger groß ist. Mitternacht konnten die Käufer der Ultimate Edition; der Premiumvariante des Spiels beginnen.

Alle anderen starten dann kommenden Freitag in das fußballerische Vergnügen und Stehen dann wie jedes Jahr vor der Frage; ob und wenn ja, wie viel sie neben dem Kaufpreis des Spiels noch zusätzlich ausgeben möchten.

Aber der Reihe nach. Traditionell beginnt das neue FIFA für die Enthusiasten unter den Fans der Spielereihe mit Beginn der Web-App. Also der browserbasierten Oberfläche, um den Verein zu verwalten, SBC zu machen und vor allem auf den Transfermarkt zugreifen zu können. Das geht schon vor dem eigentlichen Zugriff auf das volle Spiel und ist jedes Jahr ein großer Spaß. Man bekommt seine ersten Packs als Dank für seine Treue, macht die ersten SBC und verkauft das meiste daraus, um erste Coins mit geschicktem Trading zu machen. Wer fleißig und geschickt dabei ist, hat schon gleich zum Start ein recht ordentliches Team, um zu spielen.

Auch ohne zusätzliches Geld auszugeben.

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Mit alldem hatten wir bislang vorab immer Spaß und etwas „zu tun“ während des Wartens auf den Release. Moment; Hatten? Ja, denn dieses Jahr ist alles etwas anders.

FIFA 23: Fehler in der Matrix

Zunächst hat man anstatt 100, nur 30 Transferlistenplätze zur Verfügung. Das scheint nur ein temporärer Fehler zu sein und lässt sich durch eine manuell eingepflegte Zeile im „Code“ des Browsers umgehen, ist aber ein erstes Hindernis. Denn aus den Treuepacks bekommt man mehr als 30 verkaufbare Objekte und man möchte unter Umständen gerne alles verkaufen.

Dann zum meist kritisierten Punkt der Community: Die eben angesprochenen SBC zum Start geben dieses Jahr untauschbare Belohnungen. Das bedeutet ein deutlich geringeres Volumen auf dem Transfermarkt und weniger Coins für alle. Denn untauschbare Objekte lassen sich nicht nur nicht verkaufen, sie geben auch beim Abstoßen keine Coins. Nun ja; kommen wir drüber hinweg.

Nur ist dies nicht das Einzige, was einen in den ersten Stunden und wenigen Tagen der Web-App irritiert hat. Es gibt ein neues Chemie-System in FIFA 23. Ohne im Detail darauf einzugehen; Spieler haben nur noch bis zu drei Chemiepunkte anstatt bis zu zehn und erhalten diese auch ohne direkt nebeneinander auf dem Feld zu sein, wenn sie Eigenschaften wie Nation, Liga oder Verein teilen. Eine interessante Neuerung, an die wir uns als Spieler erstmal gewöhnen müssen. Dieses neue System kommt dabei selbstverständlich auch in SBC zum Tragen.

Wie formuliere ich es nun möglichst so, dass es nicht gehässig klingt? Man könnte den Eindruck gewinnen, dass EA SPORTS das neue System selbst noch nicht richtig durchdrungen hat. Zumindest, wenn es um die Implementierung in ihren SBC geht. Denn mehrere SBC ließen sich nicht lösen, oder hatten Fehler.

Sarkasmus beiseite; selbstverständlich haben die Mitarbeiter ihr selbst definiertes System verstanden. Nur ist es unverständlich, wieso es gleich zu Beginn zu solchen Problemen kommt. Die Spieler müssen sich eh schon an ein neues System gewöhnen. Wenn dann das Spiel selbst nicht mit den Neuerungen zurecht zu kommen scheint, fördert dies sicher nicht die Umgewöhnung.

Aber das ist nicht der einzige Fehler. Bei weitem nicht.

FIFA 23: Lerneffekte auf Seiten EAs? Kaum vorhanden.

Es gab Spieler ohne Namen und/oder Bild. Darunter so prominente Neuzugänge wie Gerd Müller. Oder Spieler hatten eine falsche Liga; die wurde dann nachträglich korrigiert. Die Karten auf dem Transfermarkt wurden aber erst nach dem Kauf aktualisiert. Was zur Folge hatte, dass man bspw. einen Nakata mit Premier League kaufte, dieser dann im Verein jedoch zur Serie A gehörte. EA SPORTS reagierte darauf und erstattete allen Käufern ihre Coins zurück. Und die Käufer konnten die Karte zusätzlich behalten.

Dies ein massiver Vorteil für die Betroffenen. Weil sie eine wertvolle Karte quasi geschenkt bekommen. Aber freuen wir uns einfach für unsere Mitspieler. Die Geschwindigkeit, mit der eine zweitstellige Anzahl Fehler erreicht wird, dürfte allerdings erneut Rekord sein. Erneut.

Denn Jahr für Jahr steigt nicht die Erfahrung seitens EA SPORTS und es werden Fehler reduziert und vor allen Dingen nicht wiederholt, sondern dieselben Fehler treten immer wieder erneut auf und zusätzlich kommen neue hinzu. Über mein vollkommenes Unverständnis darüber habe ich mich in anderen Kolumnen hier schon ausreichend ausgelassen. Uns bleibt, wenn wir FIFA spielen möchten, nichts anderes übrig als es als zum Spiel dazugehörend hinzunehmen. Da die Entwickler fähige Leute sein werden, zeigen diese Vorkommnisse aber mit aller Deutlichkeit, dass das Spiel ein Albtraum in Hinblick auf den Code ist.

Höhepunkt der unerfreulichen Vorkommnisse rund um den Release ist allerdings, dass am Tage der Veröffentlichung der Ultimate Version gegen 18:00 die Server down waren. Genau dann, wenn ein großer Teil der Spieler das erste Mal ins Spiel möchte. Was soll man dazu noch sagen.

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Es gibt beim eben angesprochenen Thema Belohnungen aber auch etwas Erfreuliches! Der neue FUT Moments Modus, bei dem man mitten in ein Spiel geworfen wird und Aufgaben erfüllen muss, gibt tauschbare Belohnungen. Das gefällt; ein spaßiger Modus und Belohnungen, die man zu Coins machen kann.

Und das Gameplay! Bisher gefällt es den allermeisten! Und das ist ja letztlich das Wichtigste.

Halten wir fest: Es geht es los! Ich freue mich und hoffe, dass wir alle viel Freude haben werden.

Bis bald

Euer Tim