Leverkusen im Hexenkessel in Polen

von SID
Leverkusen im Hexenkessel in Polen

Die Werkself kann in den nächsten Tagen die Weichen für eine erfolgreiche Saison stellen. Bei Lech Posen wartet der erste Härtetest.

Erst Hexenkessel, dann Gipfeltreffen: Auf Bayer Leverkusen wartet eine Woche mit wegweisendem Charakter. Die erste Bewährungsprobe steht für die Werkself am Donnerstag (18.45 Uhr) in der Europa League beim polnischen Meister Lech Posen an. Im stimmungsvollen Enea Stadion wollen die Rheinländer nach dem souveränen Auftaktsieg gegen NK Celje (2:0) nachlegen.

Angesichts des Sieben-Tore-Spektakels in der Bundesliga bei Mainz 05 (4:3) mahnte Trainer Carles Martínez jedoch: „Wir dürfen nicht glauben, dass nach diesem Sieg alles gut ist. Es gibt viele Dinge zu verbessern – etwa den Umgang mit dem Spiel und mit unseren Emotionen.“ Diese müssen die Bayer-Profis besonders im Griff haben.

Das Stadion in Posen gilt als eines der lautesten in Polen, dazu verlor der Gegner sein erstes Spiel bei Crystal Palace deutlich (0:4). Im Angriff ruht die Hoffnung der Polen auf dem früheren Kölner Bundesliga-Profi Mikael Ishak. Bayer reist dafür mit einer Siegesserie im Rücken an: Saisonübergreifend gewann Leverkusen in der Europa-League-Gruppenphase sieben Spiele in Folge.

Torjäger Patrik Schick befindet sich dazu in Topform und hat in allen fünf Ligaspielen getroffen. Einzig: Ihre mitunter wechselhaften Phasen inmitten eines Spiels wird sich die Werkself in dieser Woche kaum erlauben können. Ein Erfolg auf internationaler Bühne würde Martínez‘ Team weiteren Schwung für das Topspiel in der Liga am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellenführer SC Freiburg verleihen.

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