„Feige Schweine“: Friedhelm Funkel packt über Entlassung aus
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Friedhelm Funkel spricht über die schmerzhafteste Entlassung seiner Trainerkarriere - und die deftigen Worte, die er seinen einstigen Arbeitgebern an den Kopf warf.
Mehr als sechs Jahre nach seinem Aus bei Fortuna Düsseldorf hat Trainer-Ikone Friedhelm Funkel offen über die damalige Trennung gesprochen. Der 72-Jährige bezeichnete die damaligen Verantwortlichen des Klubs als „feige Schweine“ und schilderte die Entlassung als die schmerzhafteste seiner langen Laufbahn.
In einem Interview mit dem Magazin 11Freunde erinnerte sich Funkel an die Ereignisse im Januar 2020. Die Fortuna hatte sich damals nach mehreren Niederlagen im Bundesliga-Abstiegskampf von ihrem Erfolgstrainer getrennt. Für Funkel kam die Entscheidung völlig überraschend.
„Das war die schlimmste Entlassung meines Lebens“, sagte er: „Weil ich sie nicht erwartet habe und sie noch heute für völlig unnötig halte. Und weil ich sie einfach nicht verstehen konnte.“
So verlor Funkel die Beherrschung
Als besonders bitter empfand Funkel den Zeitpunkt. Einen Tag vor seiner Freistellung war er noch zum Trainer des Jahres der Stadt Düsseldorf gewählt worden.
„Was mich stutzig gemacht hat, war, dass niemand vom Vorstand da war. Am nächsten Morgen hat Lutz Pfannenstiel (damaliger Sportvorstand, Anm. d. Red.) schon fünfmal versucht gehabt, mich zu erreichen“, schilderte Funkel.
Dann habe er einen Mitarbeiter von der Geschäftsstelle angetroffen, der ihm sagte: „‚Friedhelm, du möchtest mal bitte hoch zum Vorstand kommen, die wollen mit dir ein Gespräch führen.‘ Und da wusste ich Bescheid.“
Nach seiner Schilderung fragte er die Verantwortlichen direkt, ob sie ihn entlassen wollten. Während Vorstandschef Robert Schäfer geschwiegen habe, bestätigte Pfannenstiel schließlich die Freistellung. Die Reaktion des Trainers fiel heftig aus. „Ihr seid feige Schweine“, habe er den Verantwortlichen zugerufen. Anschließend habe er seinen Stuhl umgestoßen und den Raum verlassen.
Deshalb trat Funkel nach Düsseldorf-Aus nicht ab
Die Wortwahl erklärte Funkel vor allem mit seiner Enttäuschung über das Verhalten der Klubführung. Nach seiner Wahrnehmung habe insbesondere Schäfer nicht selbst den Mut gehabt, die Entscheidung auszusprechen.
Dabei war Funkel einer der erfolgreichsten Trainer der jüngeren Fortuna-Geschichte. Nach seiner Übernahme im Jahr 2016 führte er den Traditionsverein zunächst zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, anschließend als Zweitliga-Meister zurück ins Oberhaus. In der Saison 2018/19 erreichte Düsseldorf als Aufsteiger überraschend den zehnten Tabellenplatz.
Eigentlich wollte er in Düsseldorf seine Karriere beenden. Doch das unerwartete Aus veränderte seine Pläne: „So kannst du nicht aufhören, obwohl ich ja gesagt hatte, ich trainiere keine andere Mannschaft mehr als Fortuna Düsseldorf.“
Letztlich trainierte er noch den 1. FC Kaiserslautern und zweimal den 1. FC Köln.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.