Auswechslung im Rekordspiel: Fällt Neuer schon wieder aus?
Der Bayern-Keeper musste gegen Mainz noch vor der Halbzeit wegen einer Verletzung durch Jonas Urbig ersetzt werden.
Sein Arbeitstag begann mit einem Rekord, doch nach 44 Minuten hatte Manuel Neuer unverhofft schon wieder Feierabend. Beim 2:1 (1:0)-Sieg des FC Bayern am Samstagnachmittag beim FSV Mainz 05 musste der Keeper der Münchner frühzeitig ausgewechselt werden – weil sein rechter Fuß erneut Probleme machte.
„Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Sportvorstand Max Eberl nach der Partie und bestätigte, dass jene Problematik, die Neuer kürzlich bereits zu einer Pause gezwungen hatte, wieder aufgetreten sei. Jonas Urbig ersetzte Neuer kurz vor dem Halbzeitpfiff, eine genaue Diagnose steht noch aus.
Neuer hatte sich beim vermeintlichen Ausgleichstreffer der Mainzer durch Jae-sung Lee, der wegen einer Abseitsstellung allerdings keine Anerkennung fand, weh getan. Nach dem Versuch, die vorangegangene Freistoßflanke abzuwehren, war der Keeper liegen geblieben und vergrößerte vor der nun anstehenden Länderspielpause die Verletzungssorgen der Bayern.
Wegen einer anhaltenden Sehnenreizung im Fuß hatte Neuer zuletzt in Freiburg sowie gegen Magdeburg und Dortmund gefehlt, in der Champions League stand er unter der Woche bei Atletico Madrid wieder im Tor. Gegen Mainz konnte er sich nun sogar über einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bayern freuen, mit 40 Jahren und 225 Tagen wurde er zum ältesten Bundesligaspieler des Klubs.
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In allzu positiver Erinnerung behalten wird Neuer den Samstagnachmittag in Rheinhessen wohl trotzdem nicht. Die Hierarchie im Bayern-Tor werde trotz der Verletzungsanfälligkeit von Neuer nicht aufgeweicht, betonte Eberl, auf eine entsprechende Frage antwortete er schlicht: „Nein.“ Und doch müssen sich die Bayern womöglich auf einen erneuten Ausfall des Torhüters einstellen. „Es sah auch nicht so aus, als könnte er nach einer Woche wieder trainieren“, sagte Joshua Kimmich, der das 1:0 erzielt hatte, bei Sky: „Wenn er mal rausgeht, dann ist es leider wahrscheinlich etwas Ernsthaftes.“