DAZN-Zuschauer sehen Tor nicht: TV-Panne bei Bundesliga-Übertragung!
Nach 55 Minuten geht der SC Freiburg gegen Union Berlin in Führung. Das Problem: Kein TV-Zuschauer kriegt es mit. Der Kommentator gerät in Verlegenheit.
So etwas sieht man nicht alle Tage – im wahrsten Sinne des Wortes. Beim Bundesligaspiel zwischen dem SC Freiburg und Union Berlin (2:0) ist es zu einer völlig kuriosen Übertragungs-Panne gekommen.
In der 55. Minute waren die Freiburger mit 1:0 in Führung gegangen. Das Problem: Wohl kein einziger TV-Zuschauer bekam den Treffer mit. Denn eine gute Minute zuvor war das Bild des Streaminganbieters DAZN eingefroren. Man sah SC-Keeper Mio Backhaus am Ball, doch nichts geschah.
Kuriose Panne: Freiburger Treffer nicht zu sehen
Noch kurioser: Der Ton der Stadionmikrofone lief im Hintergrund mit und plötzlich ertönte im Europapark-Stadion die Torhymne, die Fans jubelten. Als das Live-Bild wieder zu sehen war, trabten die Union-Spieler zurück zur Mittellinie, der SC jubelte an der Eckfahne. Es schien ein Tor gefallen zu sein!
„Niklas Beste, so scheint es, macht das eins zu null“, sagte DAZN-Kommentator Tom Kirsten, der nicht im Stadion saß und ebenso von den Bild-Problemen betroffen zu sein schien: „Wir müssen uns mehrfach entschuldigen, das sind wirklich Probleme von vor Ort“, erklärte er weiter und geriet ob der Panne merklich in Verlegenheit.
So mutmaßte Kirsten weiter: „Ein Eigentor ist es womöglich gewesen“, doch sicher war er sich nicht, er hatte es ja schließlich auch nicht gesehen. Erst die Wiederholung der Szene brachte dann für Zuschauer und Kommentator Licht ins Dunkel: Beste hatte den Ball vom rechten Strafraumeck vor das Tor gebracht, dort lenkte Rani Khedira die Kugel dann tatsächlich per Eigentor über die Linie.
Etwa zehn Minuten später erhöhte Yuito Suzuki mit feinem Lupfer zum 2:0-Endstand, diesmal war der Treffer bestens zu erkennen und live mitzuverfolgen (67.).