Wechsel zu PSG: Knorr ist Aalborg „sehr dankbar“

von SID
Wechsel zu PSG: Knorr ist Aalborg „sehr dankbar“

Der deutsche Spielmacher spricht offen über seinen Wechsel nach Paris und erklärt, warum der Schritt nach Dänemark für ihn kein Fehler war.

Deutschlands Handballstar Juri Knorr hat sich erstmals zu den Hintergründen seines Wechsels zu Paris Saint-Germain geäußert und sich seinem aktuellen Verein Aalborg HB „sehr dankbar“ gezeigt. „Paris ist ein absoluter Weltklub, und ich wusste nicht, ob ich diese Chance noch einmal bekomme. Deshalb habe ich gesagt: Okay, ich mache das“, sagte der 26-Jährige im Interview mit der Sport Bild. Er und sein dänischer Klub hätten „früh und offen kommuniziert und eine gute Lösung gefunden“.

Ende September war bekannt geworden, dass es den Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2027 in die französische Hauptstadt ziehen wird. Mutmaßungen, er würde seinen Wechsel nach Dänemark bereuen, räumte Knorr aus. „Ich bereue diese Entscheidung nicht, auch wenn ich verstehen kann, dass es von außen vielleicht anders aussieht“, sagte er, gab aber zu: „Ich wusste, dass der Schritt ins Ausland schwierig wird. Mein erstes Jahr war zwischenmenschlich nicht einfach.“

Die Sprachbarriere als einziger Nicht-Skandinavier in der Kabine habe es ihm nicht leicht gemacht. Er sei aber froh darüber, wie er die Situation gemeistert habe. Zudem habe Knorr handballerisch „extrem viel gelernt, vor allem taktisch und über den skandinavischen Handball“.

In Paris wird ihm der Start deutlich erleichtert: dort trifft Knorr auf seinen deutschen Kollegen Renars Uscins, der ebenfalls neu von der TSV Hannover-Burgdorf zu PSG kommt. Seit Bekanntwerden des Wechsel hätten die beiden „mehr Kontakt als vorher“, sagte Knorr: „Ich freue mich, dass wir das gemeinsam erleben und uns gegenseitig unterstützen können. Ich glaube, er hat sich auch gefreut, dass er nicht allein nach Paris geht.“